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Tagebuch vom Children's Climate Forum 2009

Children's Climate Forum 2009
 © Ricardo Pires



 


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Samstag, 5. Dezember 2009

Was für eine ruhige Zugfahrt von Kopenhagen nach Zürich…Die letzten Tage waren anstrengend, der Montag naht bereits, schlafen und Erholung sind also angesagt. Eine spannende Woche aus der sich unzählige Kontakte ergeben haben, Tage an welchen Köpfe rauchten, viele lustige Situationen, Stunden harter Arbeit liegen hinter uns. Nun gilt es, den gewonnenen Schwung nicht zu verlieren.

 

Freitag, 4. Dezember 2009

Am Freitag um 15 Uhr war es soweit. Nach intensiver Arbeit, langen Gesprächen und dem Besuch vieler Workshops haben die 164 Jugendlichen aus aller Welt ihre Resolution (siehe Final Declaration) der Präsidentin des UNO Klimagipfels und dänischen Umweltministerin Connie Hedegaard übergeben. Die Jugendlichen sind bereit, selber gegen den Klimawandel anzukämpfen, fordern aber konkrete und nachhaltige Taten von den Erwachsenen. Mit einem Konzert mit anschliessender Party endete das UNICEF Children’s Climate Forum.

 

Donnerstag, 3. Dezember

We have only one day to go and everybody is getting really excited. Today we had 3 hours interest group meetings where we concluded our week long activities. The COP group wrote the final version of the declaration we will hand in to the COP15.
We also had a workshop and a session on reducing children disaster risk. This evening we are planning our own action plans for when we get back home.

Maria Vittoria Foglia

 

Mittwoch, 2. Dezember

Auf dem Programm stand der Field Trip mit der Gast-Schule. Man brachte uns zusammen mit der türkischen Delegation nach Kundeluden, einer Insel ausserhalb von Kopenhagen. Dort ist ein sog. Ecobase, eine Natur-Schule. Wir machten eine Art OL und sahen dabei die schöne, einsame Natur, das Meer und ein Paar Windräder. Am Nachmittag hatten wir zwei Workshops zu den Themen Solar-Pannels, Radio, Online Media, Advodacy oder Arts, wir wählten unsere Favoriten gestern.
Zum ersten Mal arbeiteten wir im Plenum an der Resolution, die schlussendlich an den COP 15 gehen soll. Der Tag war lange, aber wirlich abwechsungsreich!

Irina Studhalter

 

Dienstag, 1. Dezember

Heute stand unser erster Event mit der Gast-Schule an. Sie war gnädig und holte uns erst um 9:15 im Hotel ab. Wir besuchten eine Ausstellung im Nationalen Naturhistorischen Museum zum Thema «Klima – die Welt verändert sich». Wir lösten eine kleine Aufgabe in Gruppe, gemischt mit den dänischen Schulkindern. Nach dem Mittagessen hatten wir eine Stunde Zeit und die gesamte Schweizer Delegation deckte sich mit Souvenirs und Geschenken ein. Den Nachmittag verbrachten wir mit einem «Marktplatz», bei dem wir die Ergebnisse der gestigen Workshops zum Thema Mitigation (dt. Verminderung, Abschwächung) präsentierten und ein Block zum Thema «Running a Project». Ganz zuletzt besuchten wir optional eine Sightseeingtour und begaben uns zur kleinen Meerjungfrau. Es war dunkel, aber schön!

Irina Studhalter


 

Montag, 30. November 2009

Children's Climate Forum

Auch heute haben wir wieder Workshops, allerdings zu anderen Themen, wie zum Beispiel erneuerbare Energien, Transport oder Nahrung & Landwirtschaft. Wir verbringen beinahe den ganzen Morgen damit, über die Thema zu diskutieren und philosophieren. Am Nachmittag besuchen wir das erste Mal unsere jeweilige Hostschool. Zusammen mit der Türkei, Luxemburg und Spanien sind wir der Peder Lykke Schule zugeteilt. Gleich bei der Begrüssung die erste Überraschung: Die 13 jährigen Schüler sprechen mindesten so gut Englisch wie wir, mit Ausnahme von Robin. Wie uns ihre Englischlehrerin später erzählt, sei dies darauf zurückzuführen, dass sie bereits seit der 3. Klasse englisch haben. Bei der Führung durch die wundervolle Schule, entdecken wir überrascht, dass dänische Schulklassen scheinbar stets leise sind, denn die Klassenzimmer sind nicht etwa mit einer Tür abschliessbar, sondern sind eine Fortsetzung des Vorraumes. So sind an einen Raum stets sechs Klassenzimmer gegliedert.
Im Anschluss stellen sich alle anwesenden Länder mit vorbereiteten Präsentationen vor. Auch da werden wir von den dänischen Schülern überrascht: Nach den Präsentationen ziehen zwei von ihnen eine fernsehreife Quizshow ab, welche die Schweiz mit Maria Vittoria am Drücker mit zwei Punkten Vorsprung auf Spanien gewann. Der Preis: Eine Büchse Nestle-Schokolade. Das Abendessen war geprägt von Unterhaltungen mit den Luxemburgern über Sprache, Kultur und Nationalstolz und wurde abgeschlossen mit einem Dessert aus Vanilleeis und ‚dänischen‘ Melonen, Trauben und Ananas.

Hannes Spichiger

 

Plenary workshop talked about changes made in CCFC [Children's Climate Forum Copenhagen], good and bad things and general announcements.

Interest groups: COP [COP = UN-Klimagipfel] Message Group (Robin Maedel) we are planning the declaration for COP. We have been planning the outline for the declaration and have been discussing how to phrase and address the politicians.

I had my mitigation workshop: production and consumption. Here we spoke about the process of production and consumption: extration -> production -> distribution -> consumption -> disposal. We made posters describing the problems of each part.

We then went to Peder Lykke School and met some nice Danish students.

Robin Maedel

 

Sonntag, 29. November 2009

Aufgeteilt in Interessens- und später in Workshopgruppen nehmen wir diesen Tag in angriff. Wir spezialisieren uns auf Kommunikation, Wüsten und Dürren, Biodiversität oder arbeiten am Brief für die Präsidentin des COP15. Es folgen weitere Gesprächsrunden wobei die Ergebnisse aus den Workshops vorgestellt werden.

Den Tag beschliessen wir mit einem ersten gemeinsamen Singen des Songs „it‘s my World». Übrigens, hier oben ist das Essen hervorragend.

Hannes Spichiger

 



 

Samstag, 28. November 2009

Nach einer wenig erholsamen Nacht im Schlafzug erreichen wir Samstagmorgen Kopenhagen. Nach den eher trockenen Informationen über unser Amt als Climat-Ambassador steht die grosse Eröffnungszeremonie an. Anschliessend folgt ein grossartiger Informationsmarkt über den Klimawandel in den verschiedenen Ländern auf dem Programm. Eine hervorragende Gelegenheit, die anderen Delegationen kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Dabei geniessen wir auch die sehr interessanten Stände der anderen Nationen, wobei manche bei den besten nur wenig mehr als den Namen des Landes sehen können, da der Andrang auch entsprechend gross ist. Einige weitere Diskussionsrunden im Plenum später sind wir alle todmüde und machen uns auf den Weg zurück in die Herberge. Obwohl wir um sechs Uhr von einem Dänischen Zollbeamten geweckt wurden, war Robin noch bis Mitternacht in der Lage, mit unseren Zimmergenossen herumzualbern.

Hannes Spichiger