Für Kinder bewegen wir Welten.

Dürrekatastrophe in Afrika

Nach El Niño droht dem östlichen und südlichen Afrika die schlimmste Hungerkatastrophe seit Jahrzehnten. Mehr als eine Million Kinder sind unmittelbar vom Tod bedroht und brauchen dringend therapeutische Spezialnahrung, sauberes Wasser und Medikamente. UNICEF verstärkt das Engagement in der Region und bittet eindringlich um Ihre Unterstützung.

nothilfe-el-nino-un023870.jpg

Hungerkatastrophe in Afrika
Die Situation

Dürren und heftige Regenfälle haben im östlichen und südlichen Afrika unvorstellbares Leid angerichtet. Ernten sind ausgefallen, Vieh ist verendet, Lebensgrundlagen wurden zerstört. Ursache für die extremen Wetterereignisse war eines der stärksten und langanhaltendsten El-Niño-Phänomene der letzten 50 Jahre. El Niño hat ein Ende gefunden – doch die Not der Kinder und ihrer Familien geht weiter und wird täglich grösser. Denn die Äcker sind ausgetrocknet, das Saatgut aufgebraucht, die wenigen Wertgegenstände verkauft.

Hunger und Mangelernährung breiten sich weiter aus. Allein im östlichen und südlichen Afrika, sind 26,5 Millionen Kinder betroffen. Mehr als eine Million müssen dringend wegen schwerer akuter Mangelernährung behandelt werden.

Beinahe 15 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Krankheiten wie Denguefieber, Durchfall und Cholera breiten sich aus, selbst Aids nimmt weiter zu, weil die Menschen ihre beschränkten Ressourcen nur noch darauf verwenden, Nahrung und sauberes Wasser zu finden.

Doch das Ausmass der Katastrophe geht weit über Mangelernährung und verschmutztes Wasser hinaus. Die Kinder sind in ihrer langfristigen Entwicklung gefährdet, etwa weil sie nicht zur Schule gehen, ihre Heimat verlassen müssen oder von ihren Eltern getrennt werden. Es wird Jahre dauern, bis sich die Familien eine neue Lebensgrundlage aufgebaut haben. Wenn die notwendige Hilfe ausbleibt, wird in den Ländern des östlichen und südlichen Afrika der Fortschritt von Jahrzehnten zunichtegemacht.

El Niño kennt ein Gegenstück: La Niña. Die Gefahr ist gross, dass auch dieses Wetterphänomen eintritt und die humanitäre Katastrophe weiter verschlimmert.

So hilft UNICEF

UNICEF verstärkt derzeit ihr Engagement in den betroffenen Regionen, um zusammen mit Regierungen und Partnern lebensrettende Nothilfe zu leisten.

Das Kinderhilfswerk

  • beschafft dringend benötigte Nahrungsmittel,
  • behandelt mangelernährte Kleinkinder mit therapeutischer Spezialnahrung wie proteinhaltiger Erdnusspaste und Milch,
  • stellt Behälter zur Verfügung und versorgt Kinder und Familien mit sauberem Trinkwasser,
  • stellt die medizinische Notversorgung sicher,
  • führt Impfkampagnen durch und schützt vor Krankheiten wie Masern oder Polio.

Darüber hinaus setzt sich UNICEF dafür ein, dass gesunde Kinder selbst unter schwierigsten Bedingungen ihre Schulbildung fortsetzen können.

Helfen auch Sie!

UNICEF bittet dringend um weitere Spenden, um Hunderttausende von mangelernährten Kindern mit therapeutischer Nahrung und sauberem Wasser versorgen zu können. Die Lage ist katastrophal, und die Zeit drängt. Wir danken Ihnen von Herzen, dass Sie mithelfen!

Helfen auch Sie

Ja, ich unterstütze UNICEF mit einer Spende für "Dürrekatastrophe in Afrika "
Vielen Dank, dass Sie die Arbeit von UNICEF unterstützen
CHF

Verbreiten Sie diese Seite in Ihren Netzwerken. Danke.

Verbinden Sie sich mit uns:

Melden Sie sich für unseren Newsletter an: