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Schulbildung in Ruanda

Die ersten Lebensjahre sind für die Entwicklung des Kindes entscheidend. Dazu gehört auch die vielfältige Stimulierung des Gehirns. Gerade für die am meisten benachteiligten Kinder erweist sich die frühkindliche Förderung als besonders wichtig, um sie später ins Bildungssystem integrieren zu können.

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Schulbildung in Ruanda
Die Situation

Ruanda nimmt die Bedeutung frühkindlicher Entwicklung ernst und hat sich entschieden, diese Lebensphase mit neuen Massnahmen gezielt zu fördern. Laut der jüngsten Bevölkerungszählung ist fast die Hälfte der 12 Millionen Bewohner jünger als 18; 15 Prozent sind gar unter 5-jährig. Diese demografische Gegebenheit stellt das afrikanische Bildungssystem vor grosse Herausforderungen.

Wie offen Ruanda für Entwicklung und Wandel ist, zeigen Erfolge aus den zurückliegenden Jahren. So zählt das Land zu den wenigen Ländern Afrikas, welche die Millenniums-Ziele erreicht haben. 98 Prozent der Kinder besuchen heute die Schule – mit ausgeglichener Geschlechterbilanz. In Bezug auf frühkindliche Bildungsmassnahmen ist der Aufholbedarf aber gross. Kinder aus ländlichen Gegenden und marginalisierten Familien sind davon bisher weitgehend ausgeschlossen. Dabei ist die frühe Stimulierung gerade dieser Kinder besonders wichtig: weil sich die Eltern deren Wichtigkeit nicht bewusst sind, ihnen die entsprechenden Fähigkeiten und das Wissen fehlen oder ihr Tagesablauf so strukturiert ist, dass kaum Zeit und Energie für die Kinder bleibt.

So hilft UNICEF

Im Fokus von UNICEFs Engagement in Ruanda stehen Massnahmen zur Verbesserung der Bildung. Ziel ist, vor allem marginalisierten Kindern den Zugang zur Schule zu erleichtern und die oft von Armut betroffenen Buben und Mädchen bereits im Vorschulalter mit gezielter frühkindlicher Förderung auf die Schule vorzubereiten. Auf diesem Weg arbeitet das Kinderhilfswerk eng mit dem Bildungs- und Erziehungsministerium Ruandas sowie dem nationalen Bildungsrat zusammen.

UNICEF verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der weniger wissens- als kompetenzbasiert ist, der kritisches Denken fördert und Kinder von klein auf befähigt, bei Problemen nach Lösungen zu suchen. Das Kinderhilfswerk ist überzeugt, dass eine Konzentration auf frühkindliche Entwicklung die beste Investition ist, die ein Land machen kann: um Mangelernährung zu begegnen, Kindersterblichkeit zu senken, Armut zu überwinden.

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