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Kinder vor extremer Armut schützen

Children living on the street, Pakistan 
 © UNICEF/PAKA2010-00138/Ramoneda
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Zwischen 1990 und 2005 konnte die Anzahl der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, um 19 Prozent von 1,8 Milliarden auf 1,4 Milliarden Menschen gesenkt werden. Der Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise verlangsamte diese Entwicklung rasant. Am stärksten leiden die Kinder.

Die Situation

Families in poverty

Als extrem arm gilt, wer weniger als den Gegenwert von 1,25 US-Dollar pro Tag zum (Über-)Leben zur Verfügung hat.
In vielen von Armut gezeichneten Ländern sind es die Kinder, die es am Schwersten haben. Sie sind den Folgen der Armut oft hilflos ausgeliefert: Eine hohe Kindersterblichkeit, niedrige Durchimpfungs- und Einschulungsraten sowie kein Zugang zu sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Auch Hunger und Unterernährung sind Teil des Alltags und des Leids von Millionen von Kindern. Ein Anzeichen dafür ist der hohe Anteil der Kinder unter fünf Jahren, die an Untergewicht leiden.

Eine weitere Folge der Armut ist, dass viele Kinder nach ihrer Geburt nicht registriert werden. Nur die Hälfte aller Kinder unter fünf Jahren in den Entwicklungsländern ist offiziell registriert. In Südasien ist es sogar nur jedes dritte Kind. Diese Kinder sind für ihre Regierungen und die Behörden „unsichtbar“. Geburtenregistrierung ist aber auch Voraussetzung dafür, dass die Länder existierende Schutzgesetze überhaupt anwenden können.

 

So hilft UNICEF

Poor boy

Trotz der Fortschritte, die durch die Millenniums-Entwicklungsziele bisher erreicht wurden, leiden immer noch Millionen Kinder unter extremer Armut.

Die Bekämpfung von Kinderarmut gehört zu den zentralen Anliegen von UNICEF. UNICEF setzt daher alles daran, die Grundversorgung der Kinder in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Wasser und Bildung zu verbessern. Denn Kinder, die arm geboren wurden, bleiben in der Regel ihr ganzes Leben lang arm, wenn sie keinen Unterstützung erhalten.

UNICEF hilft einerseits mit gezielten Projekten, wie:

  • Einrichtung von Geburtshäusern, um die Kindersterblichkeit langfristig zu senken
  • Einrichtung von Basis-Gesundheitszentren
  • Förderung der Geburtenregistrierung

 

  • Schulbildung für Mädchen
  • Unterstützung von Kinderhaushalten mit dem Nötigsten fürs Überleben
  • Bekämpfung von Kinderhandel
Andererseits hat UNICEF mit ihrer Studie Global Study on Child Poverty and Disparities, die 2007 und 2008 in 40 Ländern und sieben Regionen durchgeführt wurde, eine wichtige Grundlage geschaffen, um die Anliegen armer Kinder verstärkt zu thematisieren.

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Mit Ihrer Spende helfen Sie Kindern, die unter extremer Armut leiden, ihrem Elend zu entkommen und gesund aufzuwachsen.

Danke.

 
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