In den Ländern Afrikas südlich der Sahara gehen rund 45 Millionen Buben und Mädchen nicht zur Schule. Überzeugt von der Bedeutung der Bildung im Kampf gegen Armut, haben UNICEF und die Nelson-Mandela-Stiftung die Initiative «Schulen für Afrika» ins Leben gerufen. Ziel ist es, in den nächsten drei Jahren zwei Millionen Kindern Zugang zum Unterricht zu verschaffen. UNICEF Schweiz schliesst sich der Aktion an und unterstützt den Aufbau von Schulen in Malawi.
Malawi ist eines der ärmsten Länder Afrikas. Viele Kinder haben keinen Schulzugang und in den abgelegenen Gebieten sind die Schul- häuser so stark beschädigt, dass der Unterricht nur in der regenfreien Zeit stattfinden kann. Im Süden des Landes sind die Klassen hoffnungslos überfüllt. Mehrere Kinder teilen sich eine Schulbank. Bücher und Hefte stehen nicht für alle Buben und Mädchen zur Verfügung. Nur jede zweite Lehrperson hat eine Ausbildung.
Schulen für Afrika
Das tut UNICEF:
1000 neue Schulen für Malawi ist das Ziel von UNICEF. Schulrenovationen und Neubauten sind Teil des Programms. Hefte, Stifte, Bücher, Wandbilder, Rechentafeln, Wandtafeln, Spiel- und Sportmaterial sollen für die Kinder zur Verfügung gestellt werden. 8000 Lehrpersonen sind für eine Weiterbildung eingeschrieben. Ein besonderes Element des Projekts bildet die Einschu- lung von mindestens 10 000 Waisen. Diese Kinder sind häufig von der Schule ausgeschlossen und haben nur geringen Zugang zu Aktivitäten mit Gleichaltrigen. Ihnen das zu geben, was sie brauchen, um ihr künftiges Leben zu meistern, ist vordringlich. Schulunterricht ist der erste Schritt dazu.






