Millionen Kinder weltweit sind Opfer von Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch. Dazu zählen auch schwere Kinderarbeit, Kinderehen und verletzende Praktiken wie die weibliche Genitalverstümmelung.
Kinder vor Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch zu schützen zählt zu den wesentlichen Bestandteilen ihres Rechts auf Überleben, Wachstum und Entwicklung.
In Zusammenarbeit mit Regierungen sowie nationalen und internationalen Partnern aus privaten und staatlichen Bereichen fördert und unterstützt UNICEF die Schaffung einer beschützenden Umgebung für Kinder.
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Kinderschutz
Weil sie Mädchen sind
Millionen von Mädchen erleben täglich, was es heisst kein Junge zu sein: Sie werden systematisch vernachlässigt, geschlagen, beschnitten, vergewaltigt, zwangsverheiratet, umgebracht, in die Prostitution oder Sklaverei getrieben.
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Überwindung der Mädchenbeschneidung
Mädchenbeschneidung ist eine Menschenrechtsverletzung, die schwerwiegende körperliche und psychische Folgen nach sich zieht. Trotzdem werden noch immer weltweit ca. 3 Millionen Mädchen pro Jahr beschnitten, in einigen Ländern sind über 90 Prozent der Frauen betroffen.
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Kinderehen
Sie sind dreizehn oder jünger und schon Ehefrauen. Für schätzungsweise 10 Millionen Mädchen geht jedes Jahr die Kindheit über Nacht zu Ende. Die Folgen sind dramatisch.
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Säureopfer
In Bangladesch ist Säure spottbillig. Immer mehr Männer rächen sich für einen abgelehnten Heiratsantrag oder eine sexuelle Zurückweisung mit einem grausamen Attentat: Sie schleudern ein Glas Säure ins Gesicht der jungen Frau. Innert Sekunden zerfrisst die Säure die Haut, zerstört Mund, Augen und Ohren.
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Geburtenregistrierung
Weltweit sind mehr als 50 Millionen Kinder in keinem Geburtenregister eingetragen. Sie können weder nachweisen, welche Nationalität sie haben, noch wann sie geboren wurden und wie sie heissen. Besonders in Kriegen und Katastrophen werden Kinder so zu menschlichem Treibgut.
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Kinder in Knechtschaft
Weltweit sind Millionen Kinder in Schuldknechtschaften verwickelt. Sie arbeiten hart, anstatt zur Schule zu gehen und erfahren täglich körperlichen wie seelischen Missbrauch. Das System der Schuldknechtschaft unterhält die Armut, behindert die gesellschaftliche Entwicklung und tötet das Leben unzähliger Kinder.
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Kinder im Krieg
Millionen Kinder sind von Kriegen und bewaffneten Konflikten betroffen. Im Krieg und auf der Flucht werden sie verletzt oder getötet, von ihren Familien getrennt und werden Zeugen von brutalster Gewalt. Auch Entführung, Vergewaltigung und der Missbrauch von Kindern als Soldaten gehören zu den grauenhaften Begleiterscheinungen der meisten Kriege.
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Kinderarbeit
Rund 150 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule, sondern arbeiten wie Erwachsene, 10 Stunden und länger. Sie schleppen Felsbrocken in Steinbrüchen, sortieren unter beissendem Gestank Müll, knüpfen bei schlechtem Licht Tep- piche oder arbeiten auf den Feldern.
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Strassenkinder
Weltweit leben und arbeiten schätzungsweise 100 Millionen Kinder zwischen 5 und 18 Jahren auf der Strasse. Die meisten von ihnen stammen aus armen und kinderreichen Familien, die in den Elendsvierteln der Metropolen ums Überleben kämpfen.
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Schutz vor Streubomben
In über 30 Ländern lauert der Tod beim Spielen. Denn in diesen Ländern haben Kriege ein gefährliches Erbe hinterlassen. Das Stichwort lautet: Streubomben.
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Kinderhandel
UNICEF schätzt, dass weltweit täglich mehr als 3000 Kinder Opfer von skrupellosen Menschenhändlern werden. Kinder werden wie Ware über die Grenzen verfrachtet, gegen viel Geld an adoptionswillige Paare vermittelt, als Arbeitssklaven verkauft oder unter falschen Versprechungen in die Prostitution gelockt.
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