Malaria ist eine lebensbedrohliche Krankheit, der jährlich eine Million Menschen zum Opfer fallen. Besonders gefährdet sind die Kleinsten: Alle 40 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen der Fieberkrankheit. Rund 40 Prozent der Weltbevölkerung sind dem Risiko einer Ansteckung durch Mücken ausgesetzt. Da es noch keinen Impfstoff gegen Malaria gibt, bieten allein Moskitonetze einen wirksamen Schutz gegen die Infektion.
Malaria
Die Situation

Weltweit erkranken jährlich rund 250-300 Millionen Menschen an Malaria. Über 80 Prozent der Erkrankungen und Todesfälle treten im Afrika südlich der Sahara auf. 90 Prozent der Todesfälle betreffen Kinder unter fünf Jahren. Schätzungsweise 2000 Kinder sterben täglich an den Folgen von Malaria. Eine Malaria-Erkrankung bringt unermessliches Elend für betroffene Familien. Malaria schwächt zudem ganze Volkswirtschaften durch den Ausfall von produktiven Arbeitskräften, verursacht hohe Gesundheitskosten und fördert die Armut
Besondere Gefahr für Kinder und Mütter
Übertragen wird Malaria durch die weibliche Anopheles-Mücke. Fieber, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Muskelschmerzen sind die ersten Anzeichen der zermürbenden Krankheit, die zu Besinnungslosigkeit und schliesslich zum Tod führen kann. Besonders gefährlich ist die Fieberkrankheit für Schwangere, Kleinkinder und HIV Infizierte – ihr Immunsystem ist häufig zu schwach, um der Krankheit zu trotzen. Auch wenn Kinder eine Malaria-Erkrankung überleben, kann sich die zeitweilige Blutarmut negativ auf die körperliche und geistige Entwicklung auswirken. An Malaria erkrankte schwangere Frauen bringen oft untergewichtige Babys zur Welt.
So hilft UNICEF

- Moskitonetze
UNICEF beschafft und verteilt Moskitonetze und hilft bei ihrer Imprägnierung mit Insektiziden. Das Kinderhilfswerk fördert zudem die lokale Produktion von Moskitonetzen. - Schutz für Schwangere
UNICEF hilft Gemeinden, ihre Gesundheitsdienste auszubauen und die Abgabe von Medikamenten an Schwangere sicher zu stellen. Zudem gibt das Kinderhilfswerk imprägnierte Moskitonetze an künftige Mütter ab. - Richtige Medikamente zur richtigen Zeit
UNICEF fördert die Entwicklung und Verbreitung neuer Medikamente zur Behandlung von Malaria und setzt sich für die Erforschung von Impfstoffen ein.
- Epidemien verhindern
UNICEF unterstützt während Krisen und Katastrophen den Einkauf, die Lagerung und die Verteilung von Medikamenten und informiert Familien im Umgang mit Malaria.
Helfen auch Sie!

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