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Moldau: Gefährliche Kindheit

Girl plays in an inclusive community center in a rural locality. 
 © UNICEF Moldau/Paul Hodorogea
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Nirgends in Europa sind die Menschen so arm wie in der Republik Moldau. Die unzureichende medizinische Versorgung, die schlechte Wasserversorgung und der Mangel an Nahrungsmitteln treffen Kinder besonders hart. Viele Kinder sterben, kommen behindert oder zu früh zur Welt. Um der Armut und dem organisierten Verbrechen zu entfliehen, benötigen die rund eine Million moldauischen Kinder unsere Hilfe.

Die Situation

Moldau

Die Republik Moldau ist das Armenhaus Europas. Eine moldauische Familie haushaltet durchschnittlich mit 150 Euro pro Monat – oft steht ihr sogar weniger zur Verfügung. Die medizinische Versorgung ist miserabel, die Kindersterblichkeit ist überdurchschnittlich hoch und viele Kinder kommen zu früh oder mit Behinderungen zur Welt. Weniger als ein fünftel der Bevölkerung hat Zugang zu fliessendem Wasser.

Von Armut geplagt und vom organisierten Verbrechen bedroht, hat bereits ein Drittel der Bevölkerung das Land verlassen. Auf der Suche nach Arbeit und einer neuen Existenz werden sie zu Opfern von Menschenhändlern und können die zurückgelassenen Kinder nicht wie versprochen unterstützen. Fallengelassen und verwaist, sind diese Kinder ihrerseits von Kinderhandel bedroht.

 

Jeden Tag wird ein Kind unter sieben Jahren von seinen Eltern verlassen oder ausgesetzt. Die überfüllten Institutionen sind mit den zahlreichen Kindern überfordert. Mehr als 9000 Kinder leben in Moldau in einem Heim. Die schlechten Bedingungen gefährden ihre körperliche und psychische Gesundheit nachhaltig.

So hilft UNICEF

Moldau

UNICEF unterstützt die Behörden Moldaus in der schrittweisen Umsetzung der Kinderrechte und im Kampf gegen den Kinderhandel. UNICEF unterstützt Einrichtungen, die betroffene Kinder betreuen, beraten und beschützen.
In Zusammenarbeit mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des Bundes verbesserte UNICEF die Wasserversorgung.

UNICEF investiert viel in das Gesundheitssystem:

  • UNICEF reorganisiert gemeinsam mit dem Ministerium für Gesundheit das moldauische Gesundheitswesen,
  • bildet Pflegepersonal aus,
  • verbessert die Betreuung und Versorgung von Schwangeren und
  • fördert Informationsprogramme für Eltern.
UNICEF Schweiz plant und finanziert die Anschaffung von medizinischen Geräten für die Gesundheitszentren.


 

Helfen auch Sie!

Moldau


Helfen Sie mit, die rund eine Million Kinder in der Republik Moldau vor dem Schlimmsten zu bewahren. Mit Ihrer Unterstützung kann UNICEF in Moldau Netzwerke aufbauen, die Kinder erfolgreich schützen. Ihre Spende hilft mit, Kinderleben in Moldau zu retten.

 
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