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Dürrekatastrophe in Afrika

Das Wetterphänomen El Niño hat im östlichen und südlichen Afrika die schlimmste Hungerkatastrophe seit Jahrzehnten verursacht. Über fünf Millionen Kinder sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. UNICEF bittet eindringlich um Unterstützung, um die betroffenen Familien mit therapeutischer Spezialnahrung, sauberem Wasser und Medikamenten versorgen zu können.

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Hungerkatastrophe in Afrika
Die Situation

Das El-Niño-Wetterphänomen von 2015 und 2016 hat im östlichen und südlichen Afrika die schlimmste Dürre seit 35 Jahren ausgelöst. Ernten sind ausgefallen, Vieh ist verendet, Lebensgrundlagen wurden zerstört. El Niño hat mittlerweile ein Ende gefunden – doch die Not der Kinder und ihrer Familien geht weiter. Denn die Äcker sind ausgetrocknet, das Saatgut aufgebraucht, die wenigen Wertgegenstände verkauft.

In den acht am stärksten betroffenen Ländern sind rund 16 Millionen Menschen auf Unterstützung angewiesen. Über 5 Millionen Kinder brauchen dringend humanitäre Hilfe, 200 000 sind wegen schwerer Mangelernährung in akuter Lebensgefahr.

Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Krankheiten wie Denguefieber, Durchfall und Cholera breiten sich aus, selbst Aids nimmt weiter zu, weil die Menschen ihre beschränkten Ressourcen nur noch darauf verwenden, Nahrung und sauberes Wasser zu finden.

Doch das Ausmass der Katastrophe geht weit über Mangelernährung und verschmutztes Wasser hinaus. Die Kinder sind in ihrer langfristigen Entwicklung gefährdet, etwa weil sie nicht zur Schule gehen, ihre Heimat verlassen müssen oder von ihren Eltern getrennt werden. Es wird Jahre dauern, bis sich die Familien eine neue Lebensgrundlage aufgebaut haben. Wenn die notwendige Hilfe ausbleibt, wird in den Ländern des östlichen und südlichen Afrika der Fortschritt von Jahrzehnten zunichtegemacht.

So hilft UNICEF

Die katastrophale Dürre überfordert die staatlichen Kapazitäten und verschlimmert bereits bestehende Versorgungslücken. UNICEF leistet zusammen mit Regierungen und Partnern lebensrettende Nothilfe.

Das Kinderhilfswerk

  • beschafft dringend benötigte Nahrungsmittel,
  • behandelt mangelernährte Kleinkinder mit therapeutischer Spezialnahrung wie proteinhaltiger Erdnusspaste und Milch,
  • stellt Behälter zur Verfügung und versorgt Kinder und Familien mit sauberem Trinkwasser,
  • stellt die medizinische Notversorgung sicher,
  • führt Impfkampagnen durch und schützt vor Krankheiten wie Masern oder Polio.

Darüber hinaus setzt sich UNICEF dafür ein, dass gesunde Kinder selbst unter schwierigsten Bedingungen ihre Schulbildung fortsetzen können.

Helfen auch Sie!

UNICEF bittet dringend um weitere Spenden, um Hunderttausende von mangelernährten Kindern mit therapeutischer Nahrung und sauberem Wasser versorgen zu können. Die Zeit drängt. Wir danken Ihnen von Herzen, dass Sie mithelfen!

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