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Flüchtlingskrise in Bangladesh

Zusätzlich zu schweren Überschwemmungen sieht sich Bangladesh mit einer Flüchtlingswelle konfrontiert, die das arme und äusserst dicht besiedelte Land zu überfordern droht. Tausende Angehörige der burmesischen Rohingya strömen Tag für Tag über die Grenze. Die Situation in den provisorischen Camps ist sehr schwierig.

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Die Situation

Zu Tausenden strömen derzeit Angehörige der Rohingya aus Burma ins benachbarte Bangladesh. Die meisten von ihnen sind Frauen und Kinder. Auslöser der jüngsten Flüchtlingswelle ist die eskalierende Gewalt zwischen der muslimischen Minderheit und den burmesischen Sicherheitskräften.

Die Rohingya werden im buddhistisch geprägten Burma seit vielen Jahren ausgegrenzt. Viele von ihnen leben in grosser Armut, die Staatsbürgerschaft ist ihnen verwehrt. In den letzten Jahren wurde Bangladesh zu ihrem Zufluchtsort. 32 000 der schätzungsweise bis zu einer halben Million Rohingya in Bangladesh sind heute als Flüchtlinge anerkannt.

Seit Ende August kommen täglich neue Flüchtlinge im Hinterland der Küstenstadt Cox’s Bazar an. Der Zustrom verschärft nicht nur die bestehende prekäre Situation der Rohingya in Bangladesh, sondern setzt auch die ohnehin fragilen sozialen und wirtschaftlichen Strukturen von Cox’s Bazar unter Druck. Die informellen Camps im Dschungel sind überfüllt, die Infrastrukturen überlastet. Sauberes Wasser oder Toiletten fehlen. Verschärft wird die Situation durch Überschwemmungen und den anhaltenden Monsunregen.

So hilft UNICEF

UNICEF setzt sich in Bangladesh für die Rohingya-Kinder ein. Das Kinderhilfswerk sichert die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, richtet sanitäre Anlagen ein und gibt Hygieneartikel ab. Kinder werden auf Anzeichen von Mangelernährung untersucht, wenn nötig entsprechend behandelt sowie gegen Krankheiten wie Masern und Röteln geimpft. Darüber hinaus richtet UNICEF kinderfreundliche Zonen ein und stellt sicher, dass die Kinder zur Schule gehen können.

UNICEF verstärkt die Nothilfe vor Ort. Im Vordergrund steht die Eindämmung der Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Dazu gibt UNICEF Hygienekits und Medikamente ab und stellt sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen bereit. Über dreissig mobile Teams sind unterwegs, um neu eintreffende Kinder zu betreuen.

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Rohingya-Kinder kennen kaum ein Leben ohne Not und Entbehrungen. Unterstützen Sie uns dabei, die Flüchtlingsfamilien mit dem Notwendigsten zu versorgen. Wir danken Ihnen von Herzen.

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