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Nothilfe für syrische Kinder auf der Flucht

Die syrische Flüchtlingskrise ist und bleibt eine der grössten humanitären Krisen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Je länger der Krieg dauert, desto grösser wird die Not der Kinder. Über 4 Millionen Mädchen und Buben kennen kein Leben ohne Angst, Gewalt und Vertreibung.

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Syrisches Mädchen in einem Flüchtlingslager im Irak
Die Situation

Seit sechs Jahren herrscht in Syrien Krieg, und ein Ende ist nicht absehbar. Die Not der Kinder wird immer grösser. Über 4 Millionen syrische Kinder wurden geboren, seit der Konflikt ausbrach. Sie kennen nichts als Gewalt, Angst und Vertreibung. Hunderttausende kamen in den Flüchtlingslagern der umliegenden Länder zur Welt.

Bald 11 Millionen Syrer wurden seit Beginn des Konflikts intern vertrieben oder flüchteten aus dem Land. Nur eine verhältnismässig geringe Zahl gelangt nach Europa: Die allermeisten – über 4,8 Millionen – sitzen in Syrien zwischen den Fronten fest oder haben im Libanon, in Jordanien, im Irak, in Ägypten oder der Türkei Zuflucht gefunden. In diesen Ländern hat sich die Anzahl der Flüchtlinge seit 2012 mehr als verzehnfacht. Jede fünfte Person im Libanon und jede siebte in Jordanien stammt mittlerweile aus Syrien. Im Irak wird die Situation durch den Konflikt im eigenen Land verschärft: Neben den syrischen Flüchtlingen sind mittlerweile über 3,3 Millionen intern Vertriebene zu versorgen.

Die Ersparnisse der meisten Familien sind längst aufgebraucht, das Leben ist teuer, und eine offizielle Arbeit ist den wenigsten Flüchtlingen erlaubt. Die Infrastrukturen und Ressourcen der Aufnahmeländer sind seit langem überstrapaziert, auch private Gastfamilien stossen zunehmend an ihre Grenzen. Immer öfter können sie selbst die grundlegendste humanitäre Hilfe nicht mehr gewährleisten. Viele Eltern wissen sich nicht mehr anders zu helfen, als ihre Kinder zum Arbeiten zu schicken oder ihre Töchter viel zu früh zu verheiraten.

So hilft UNICEF

Es mangelt an vielem in den Flüchtlingslagern. UNICEF versorgt die Kinder und ihre Familien mit sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln, sanitären Anlagen, Hygienekits, Zelten und Decken. Kinderfreundliche Zonen mit geschulten Helfern bieten den Kindern einen sicheren, geschützten Rahmen zum Spielen. Um den notwendigen Schutz der Flüchtlingskinder sicherzustellen, arbeitet UNICEF mit den lokalen Behörden zusammen.

Ein besonderes Augenmerk richtet UNICEF auf die Schulbildung der Flüchtlingskinder. Viele von ihnen sind seit Jahren nicht mehr zur Schule gegangen oder wurden erst gar nicht eingeschult. UNICEF hat zusammen mit einer Reihe von Partnern die Initiative «No Lost Generation» lanciert, um den Flüchtlingskindern Zugang zu Schul- und Ausbildung zu ermöglichen. Seit 2015 konnte in den Nachbarländern Syriens der Anteil der Kinder, die Schulunterricht erhalten, von 33 auf 53 Prozent gesteigert werden. Das heisst aber auch, dass immer noch fast die Hälfte der Kinder nicht zur Schule geht.

UNICEF Child Alert: Danger every step of the way (2016, Bericht in Englisch)
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