Nothilfe für syrische Kinder auf der Flucht

Die syrische Flüchtlingskrise ist und bleibt eine der grössten humanitären Krisen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Je länger der Krieg dauert, desto grösser wird die Not der Kinder. Millionen Mädchen und Buben kennen kein Leben ohne Angst, Gewalt und Vertreibung.

nothilfe_flucht_uni143035.jpg

Die Situation

Seit sieben Jahren herrscht in Syrien Krieg, und ein Ende ist nicht absehbar. Die Not der Kinder wird immer grösser. Mehr als 4 Millionen syrische Mädchen und Buben wurden geboren, seit der Konflikt ausbrach. Sie kennen nichts als Gewalt, Angst und Vertreibung. Hunderttausende kamen in den Flüchtlingslagern der umliegenden Länder zur Welt.

Über 11 Millionen Syrer wurden seit Beginn des Konflikts intern vertrieben oder flüchteten aus dem Land. Nur eine geringe Zahl gelangt nach Europa: Die allermeisten sitzen in Syrien zwischen den Fronten fest oder haben im Libanon, in Jordanien, im Irak, in Ägypten oder der Türkei Zuflucht gefunden. In diesen Ländern hat sich die Anzahl der Flüchtlinge seit 2012 mehr als verzehnfacht. Jede fünfte Person im Libanon und jede siebte in Jordanien stammt mittlerweile aus Syrien. Im Irak wird die Situation durch den Konflikt im eigenen Land verschärft: Neben den syrischen Flüchtlingen sind über 2,5 Millionen intern Vertriebene zu versorgen.

Die Ersparnisse der meisten Familien sind längst aufgebraucht, das Leben ist teuer, und eine offizielle Arbeit ist den wenigsten Flüchtlingen erlaubt. Die Infrastrukturen und Ressourcen der Aufnahmeländer sind überstrapaziert, auch private Gastfamilien stossen zunehmend an ihre Grenzen. Immer öfter können sie selbst die grundlegendste humanitäre Hilfe nicht mehr gewährleisten. Viele Eltern wissen sich nicht mehr anders zu helfen, als ihre Kinder zum Arbeiten zu schicken oder ihre Töchter viel zu früh zu verheiraten.

So hilft UNICEF

Es mangelt an vielem in den Flüchtlingslagern. UNICEF versorgt die Kinder und ihre Familien mit sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln, sanitären Anlagen, Hygienekits, Zelten und Decken. Kinderfreundliche Zonen mit geschulten Helfern bieten den Kindern einen sicheren, geschützten Rahmen zum Spielen. Um den notwendigen Schutz der Flüchtlingskinder sicherzustellen, arbeitet UNICEF mit den lokalen Behörden zusammen.

Ein besonderes Augenmerk richtet UNICEF auf die Schulbildung der Flüchtlingskinder. Viele von ihnen sind seit Jahren nicht mehr zur Schule gegangen oder wurden erst gar nicht eingeschult. UNICEF hat zusammen mit einer Reihe von Partnern die Initiative «No Lost Generation» lanciert, um den Flüchtlingskindern Zugang zu Schul- und Ausbildung zu ermöglichen.

Helfen auch Sie!

UNICEF bittet dringend um weitere Spenden, um die Flüchtlingskinder und ihre Familien mit dem Nötigsten versorgen zu können. Wir danken Ihnen von Herzen, dass Sie mithelfen!

Helfen auch Sie

Ja, ich unterstütze UNICEF mit einer Spende für "Nothilfe für syrische Kinder auf der Flucht"
Vielen Dank, dass Sie die Arbeit von UNICEF unterstützen
CHF

Melden Sie sich für unseren Newsletter an: