Für Kinder bewegen wir Welten.

Schulbildung in Ruanda

Enormer Fortschritt, hochgesteckte Ziele: Ruanda bewegt sich schnell auf seine Vision zu, sich bis 2020 von einer Agrar- in eine wissensorientierte Gesellschaft zu entwickeln. UNICEF trägt dazu bei, damit die Kinder sich voll entfalten und zu diesem Wandel beitragen können. Notwendig sind die Neuausrichtung des Lehrplans, gut ausgebildete Lehrpersonen und Lernerfahrungen, die die Kompetenzen der Kinder stärken.

Die Situation

Als eines der wenigen afrikanischen Länder hat Ruanda alle Millenniums-Entwicklungsziele bis 2015 erreicht und bewegt sich in grossen Schritten auf die ruandische Vision zu, sich bis 2020 vom Agrarstaat zum wissensorientierten Zentrum für Handel und Informationstechnologie zu entwickeln. Vieles hat sich verbessert: So überleben mehr Kinder unter fünf Jahren, das Gefälle zwischen Arm und Reich hat sich verringert, und 97 Prozent der Kinder fangen die Schule an. Aber noch immer leben allzu viele Menschen in Armut, viele Frauen müssen Gewalt fürchten, und fast 40 Prozent aller Kinder leiden unter Entwicklungsstörungen aufgrund chronischer Mangelernährung. Nur 60 Prozent der Schüler schliessen die Primarschule ab, und weniger als ein Drittel fängt die Sekundarschule an.

Einen Grundstein, das Bildungssystem zu verbessern, hat Ruanda mit dem revidierten und neu eingeführten Lehrplan gelegt, an dessen Ausarbeitung UNICEF mitgewirkt hat. Er schreibt fest, dass Kinder neben den Schulfächern auch lernen, kritisch zu denken, und Fähigkeiten entwickeln, Probleme zu lösen. Der Lehrplan zielt auf lebenslanges Lernen und qualitativ guten Unterricht, individuelle Entfaltung und den wirtschaftlichen Aufschwung. Dabei kommt den Kindergärten und Vorschulen mehr Bedeutung zu. Kinder sollen ihre Umgebung erforschen und lernen, ihr mit Respekt zu begegnen, erste Schritte in der Zahlenwelt machen sowie ihre motorischen, sozialen und sprachlichen Fähigkeiten spielen lassen. Sie erfahren, wie man sich gesund verhält, und entwickeln Freude und Selbstbewusstsein, sich auszudrücken.

So hilft UNICEF

UNICEF Schweiz unterstützt Ruanda dabei, die Ziele der Vision 2020 zu erreichen. Das Kinderhilfswerk verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der Ernährung, Gesundheit und Impfungen sowie Schutz und humanitäre Hilfe mit einbezieht. Der Akzent des Programms liegt auf der Bildung.

Mit fachlicher Unterstützung und Expertise setzt sich das Kinderhilfswerk seit 2015 für die Umsetzung des revidierten Lehrplans mit ein. Unter anderem wurden 8000 Primarschullehrer/-innen- und 2000 Kindergärtner/-innen ausgebildet. Mehr als 70 000 Kinder profitieren dadurch bereits direkt von qualitativ verbessertem Unterricht. UNICEF fördert zudem eine Initiative, die untersucht, wie Schulorganisation, Unterricht und das Engagement in den Gemeinden zusammenspielen können, um das Lernen zu fördern.

 

» Formular Projektpatenschaft übernehmen (LSV, DD)

Helfen auch Sie!

Mit einer Projektpatenschaft helfen Sie mit, Kleinkinder in Ruanda zu fördern und ihnen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Wir danken Ihnen von Herzen.

Helfen auch Sie

Ja, ich unterstütze UNICEF mit einer Spende für "Schulbildung in Ruanda"Patenschaft übernehmen
Vielen Dank, dass Sie die Arbeit von UNICEF unterstützen
CHF
Ihre regelmässige Spende erlaubt uns, Gelder langfristig einzusetzen.
Verbinden Sie sich mit uns:

Melden Sie sich für unseren Newsletter an: