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Schutz und Bildung für alle Kinder

Trotz raschem Wirtschaftswachstum lebt auf den Philippinen jede vierte Familie in Armut. Millionen Kinder arbeiten in gefährlichen Jobs, landen auf der Strasse oder werden von bewaffneten Gruppierungen rekrutiert. UNICEF setzt sich dafür ein, dass auch und gerade die am meisten benachteiligten Kinder nicht den Einstieg in die Schule verpassen. Denn diese bietet ihnen Schutz und gibt ihnen eine Perspektive.

Die Situation

Auf den Philippinen liegen Wohlstand und Armut besonders nah beieinander. Während eine kleine Oberschicht enorm vom raschen Wirtschaftswachstum des Landes profitierte, lebt jede vierte Familie, vor allem in den ländlichen Gebieten und in den Slums der Grossstädte, in Armut. 13 Prozent der gut 100 Millionen Einwohner müssen mit weniger als 1.90 US-Dollar am Tag durchkommen. Immer wieder stellen Naturkatastrophen und bewaffnete Auseinandersetzungen das Leben von ganzen Dörfern auf den Kopf.

Wie auch andernorts ist Armut auf den Philippinen die grösste Hürde auf dem Weg zur Bildung für alle Kinder. Für hungrige, obdachlose, verängstigte Familien im Überlebenskampf hat die Schule kaum Priorität. Geschätzte 1,2 Millionen 6- bis 15-Jährige besuchen überhaupt keinen Unterricht. Über 3 Millionen Mädchen und Buben arbeiten, viele von ihnen in gesundheitsschädigenden und gefährlichen Jobs: Sie schürfen Gold in kaum gesicherten Minen, hantieren ungeschützt mit Quecksilber, tauchen in tiefen Wasserschächten nach Erz. Andere prostituieren sich auf der Strasse oder lassen sich von bewaffneten Gruppierungen rekrutieren.

So hilft UNICEF

Um einen dauerhaften Ausweg aus dem Teufelskreis von Armut und Ausbeutung zu ermöglichen, setzt sich UNICEF auf den Philippinen unter anderem dafür ein, dass kein Kind den Einstieg in die Schule verpasst. Besonderes Augenmerk gilt benachteiligten Mädchen und Buben in abgelegenen Regionen und informellen urbanen Siedlungen. Ein Fokus liegt dabei auf einer der ärmsten Provinzen des Landes, auf Zamboanga del Norte in der Mindanao-Inselgruppe.

  • UNICEF etabliert alternative vorschulische Einrichtungen wie betreute Spielgruppen, mobile Vorschulen und «Nachhol»-Programme. In dünn besiedelten Gebieten hilft UNICEF kleine Schulen aufzubauen, die von den Dienstleistungen der Zentralschulen auf den Hauptinseln profitieren.
  • UNICEF unterstützt die Erhebung und Überwachung von Daten, damit Kinderschutz, Gesundheitsdienste und frühkindliche Förderung adäquat geplant und umgesetzt werden können. Das Ziel muss sein, kein Kind auszulassen.
  • UNICEF setzt sich dafür ein, Familien und Gemeinschaften für die Bedeutung der Schulbildung zu sensibilisieren, baut Elternräte auf und schult Kindergärtnerinnen und Erzieher.
Helfen auch Sie!

Mit Ihrer Spende kann UNICEF Kindern aus armen philippinischen Familien den Eintritt in die Schule ermöglichen, die ihnen sowohl Schutz wie auch eine Perspektive bietet. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung.

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