Erdbeben Haiti 2021

Schweres Erdbeben in Haiti

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Schweres Erdbeben in Haiti

Ein Erdbeben der Stärke 7,2 erschütterte den Karibikstaat am 14. August 2021. Mindestens 800 000 Menschen – darunter 340 000 Kinder – sind vom Erdbeben betroffen.

Das Ausmass des Erdbebens mit Epizentrum im Süden des Landes ist mittlerweile absehbar. Mindestens 800 000 Menschen – etwa 40% der Bevölkerung der drei betroffenen Departments, darunter 340 000 Kinder – sind vom Erdbeben betroffen. Bis zum 14. Oktober 2021 meldete das Nationale Zentrum für Notfalleinsätze 2 246 Tote und mehr als 12 763 Verletzte.

Zwei Tage später, am 16. August, erreichte Tropensturm Grace das Land und löste Schlammlawinen aus, behinderte die Hilfsmassnahmen und schwächte das ohnehin schon fragile Telekommunikationssystem.

Schätzungen zufolge sind 90 Gesundheitseinrichtungen beschädigt oder zerstört worden, 56 Wasserversorgungssysteme wurden schwer beschädigt und mehr als 1 800 Wasserversorgungssysteme wurden leicht beschädigt. Die soziale Grundversorgung ist in einer katastrophalen Lage. Bereits vor dem Beben benötigten 4,4 Millionen Menschen humanitäre Hilfe, darunter 2,2 Millionen Kinder.

Aufgrund der derzeitigen Verschärfung der politischen Krise und der zunehmenden sozialen Unruhen und einer drastischen Verknappung des Treibstoffs im ganzen Land sind zusätzliche Herausforderungen und Verzögerungen bei der Hilfeleistung zu erwarten, insbesondere für die Sektoren, die den Transport von Hilfsgütern und Materialien erfordern.

© UNICEF/UN0502984/Rouzier
© UNICEF/UN0502829/Louissaint JR/AFP
© UNICEF/UN0502964/Louissaint JR/AFP
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UNICEF Haiti ist seit dem ersten Tag nach der Naturkatastrophe vor Ort und hat bereits innerhalb der ersten 24 Stunden erste lebensrettende Hilfsgüter geliefert, die UNICEF Haiti vorsorglich gelagert hatte.

  • Bis Mitte Oktober hat UNICEF die medizinische Grundversorgung von über 24 000 Menschen sichergestellt und mehr als 9 600 Menschen medizinische Behandlungen ermöglicht. Ausserdem unterstützt UNICEF das haitianische Gesundheitsministerium beim Kauf und der Verwaltung von gebrauchsfertiger Säuglingsnahrung.
  • Bis Mitte Oktober hat UNICEF über 350 000 Menschen mit 14 Millionen Litern sauberem Trinkwasser versorgt und 303 283 Menschen Zugang zu sanitären Anlagen ermöglicht.
  • UNICEF hat 14 unbegleitete Kinder wieder mit den Betreuungspersonen zusammenführen können und 150 Pflegefamilien durch die Bereitstellung von Hilfsgütern (Kleidung, Decken, Hygienesetzt) unterstützt 
  • In 75 Kinderheimen ermöglichte UNICEF psychosoziale Unterstützungsdienste für die betroffenen Kinder und Betreuungspersonen.
  • UNICEF arbeitet auch weiterhin eng mit den zuständigen Behörden im Kinderschutz zusammen, um gefährdete Kinder und deren Bedürfnisse zu identifizieren. Ebenfalls versucht UNICEF mit Sensibilisierungsarbeit die Trennung von Familien zu verhindern und den Schutz von Kindern zu gewährleisten.
  • Nach aktuellem Stand wurden rund 200 Schulen beschädigt und 80 Schulen zerstört. In diesen Schulen werden über 84 000 Kinder unterrichtet. Zusammen mit dem Bildungsministerium geht es nun darum, baldmöglichst den Plan für den Wiederaufbau umzusetzen.

Bitte spenden Sie, um die lebensrettende Arbeit von UNICEF zu unterstützen.

Schweres Erdbeben in Haiti

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