Kinder in Indonesien vor Malaria schützen

Alle zwei Minuten stirbt ein Kind an Malaria. Die durch Stechmücken übertragene Krankheit gefährdet vor allem die Kleinsten: In vielen Ländern, auch in Indonesien, ist Malaria eine der Hauptursachen für die hohe Kindersterblichkeit. Nach sechs Jahren intensiver Programmarbeit ist es UNICEF und ihren Partnern gelungen, Malaria auf der Insel Sabang auszurotten.

Indonesia 2008
© UNICEF/UNI95910/Purnomo

Die Situation

Sabang ist eine kleine Insel ganz im Norden des Indonesischen Archipels. Bis vor wenigen Jahren erkrankte praktisch jeder der 30 000 Einwohner einmal an Malaria. Der Parasit war lange die Hauptursache für Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren.

Der Tsunami von 2004, der weite Teile der Provinz Aceh zerstörte, brachte eine umfassende Wiederaufbauhilfe in Gang, woraus auch das Malariaprogramm auf Sabang entstand. Nach dem Tsunami nahmen auf Sabang die Malariafälle zunächst massiv zu, und so entschied sich die Regierung 2008 gemeinsam mit UNICEF, Malaria auf der Insel auszurotten.

So hilft UNICEF

Die finanzielle und technische Unterstützung von UNICEF führte in Kombination mit der Verpflichtung der Regierung, dem Engagement der Dorfgemeinschaften und der strikten Kontrolle der Malariafälle durch das lokale Gesundheitsministerium zum Erfolg. Durch UNICEF ausgebildete freiwillige Gesundheitshelfer besuchten die Malariapatienten beispielsweise jeden Tag, um ihren Zustand zu beurteilen und um sicherzustellen, dass sie ihre Medikamente einnahmen.

Über Jahre hinweg wurde damit kontrolliert, dass

  • Verdachtsfälle getestet und erfasst wurden,
  • an Malaria Erkrankte Medikamente bekamen und einnahmen,
  • alle Menschen unter imprägnierten Moskitonetzen schliefen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Das Projekt ist vollständig finanziert und wird derzeit umgesetzt. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung.