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Fast 1400 getötete Kinder in Jemen

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Angriffe auf Schulen in Jemen
12. Januar 2017 - 9:18

Seit der Konflikt in Jemen im März 2015 eskalierte, wurden bei Angriffen auf zivile Infrastrukturen nach offiziellen Angaben beinahe 1400 Kinder getötet. Die tatsächliche Zahl dürfte weit höher liegen.

Bei Angriffen nahe einer Schule ausserhalb der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist erneut ein Kind getötet worden. Vier weitere wurden verletzt. Immer wieder geraten Kinder in Jemen ins Kreuzfeuer der Konfliktparteien: Seit März 2015 wurden nach Angaben der Vereinten Nationen beinahe 1400 Kinder getötet und über 2100 verletzt. Tatsächlich dürften diese Zahlen noch weit höher liegen.

«Schulen sollten Zonen des Friedens sein, ein Zufluchtsort, wo Kinder lernen, wachsen, spielen und sicher sein können», sagt Meritxell Relaño, UNICEF Repräsentant in Jemen. «Kinder sollten niemals ihr Leben riskieren müssen, nur um die Schule besuchen zu können.»

Doch statt zu lernen, müssen die Kinder Krieg, Tod und Zerstörung mit ansehen. Beinahe 2000 Schulen können nicht mehr genutzt werden, weil sie zu stark beschädigt wurden, als Unterkunft für Vertriebene dienen oder für militärische Zwecke verwendet werden.

UNICEF fordert erneut alle Konfliktparteien auf, Kinder zu schützen, die Angriffe auf zivile Infrastrukturen – auch Schulen – zu stoppen und die Verpflichtungen des internationalen Völkerrechts einzuhalten.

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