South Sudan

Überleben von Kindern sichern

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Überleben von Kindern sichern

Tag für Tag sterben weltweit 14 000 Kinder unter fünf Jahren. 47 Prozent von ihnen überleben nicht einmal die ersten 28 Tage. Der grösste Teil dieser allzu frühen Tode wäre vermeidbar – mit einfachen Mitteln wie etwa Stillen, gesunder Nahrung für Mütter und Kleinkinder wie auch medizinischer Versorgung. Mit grossem Engagement setzt sich UNICEF dafür ein, dass alle Kinder einen sicheren Start ins Leben bekommen.


UNICEF Programme im Bereich Überleben



Die Situation

Mangelernährung, vermeidbare Krankheiten und eine lückenhafte Gesundheitsversorgung rauben weltweit täglich 14 000 Kindern unter fünf Jahren das Leben. Das sind 580 Kinder jede Stunde oder 10 Kinder pro Minute. 47 Prozent von ihnen überleben nicht einmal die ersten 28 Tage. Über die Hälfte aller Todesfälle unter fünf Jahren treten in Subsahara- Afrika auf. Doch auch in Süd- und Zentralasien ist die Lage dramatisch. 

Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie hat in zahlreichen Ländern über Monate grundlegende Gesundheitsdienste für Kinder und Mütter unterbrochen. Es wird geschätzt, dass wegen der Pandemie zusätzlich 6 000 Kinder unter fünf Jahren sterben könnten.

In den ersten 1 000 Tagen beispielsweise sterben die meisten Babies wegen Komplikationen infolge einer Frühgeburt (16 Prozent), Komplikationen bei der Geburt (11 Prozent), an Lungenentzündung (12 Prozent), Durchfallerkrankungen (8 Prozent), Säuglingssepsis (7 Prozent) und Malaria (5 Prozent). In fast der Hälfte aller Fälle ist Mangelernährung für den Tod der Kinder mitverantwortlich.

Das muss nicht sein. Denn es gibt einfache und kostengünstige Massnahmen, die rasch helfen und Kinder wirksam schützen.

So hilft UNICEF

UNICEF setzt sich dafür ein, dass alle Kinder einen sicheren Start ins Leben bekommen.

  • UNICEF versorgt lokale Gesundheitszentren mit den notwendigen medizinischen Geräten, Materialien und Medikamenten, bildet Gesundheitspersonal aus und führt breit angelegte Impfkampagnen durch.
  • UNICEF verteilt imprägnierte Moskitonetze an Familien, um Kinder vor Malaria zu schützen.
  • UNICEF ermöglicht Frauen eine professionelle medizinische Betreuung während der Schwangerschaft und Geburt.
  • UNICEF setzt Programme zur Vermeidung der Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf das Kind um.
  • UNICEF unterstützt Ernährungszentren für schwer mangelernährte Kinder mit therapeutischer Spezialnahrung.
  • UNICEF erschliesst neue Wasserquellen in Dörfern, baut Brunnen und rüstet sie mit Handpumpen aus.
  • UNICEF baut Latrinen in Schulen und öffentlichen Gebäuden und vermittelt Basiswissen über Hygiene in Schulen und Gemeinden.

Ein Winterpaket für Kinder auf der Flucht

Vor den harten Kältemonaten richtet sich die Hilfe von UNICEF gezielt an die zahlreichen Flüchtlingskinder. Damit sie die Wintermonate überleben, ist das Verteilen warmer Kleidung unerlässlich. Hosen, Mützen, Schuhe und Decken schützen nicht nur vor eisiger Kälte, sondern auch vor gefährlichen Krankheiten wie Lungenentzündung.