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Manuel Akanji: «Ich bin Team UNICEF. Und Sie?»

Manuel Akanji
Manuel Akanji

Manuel Akanji ist Schweizer Nationalspieler. Doch Fussball ist nicht das Einzige, was für ihn zählt. Als Unterstützer von UNICEF setzt er sich für Kinder weltweit ein.

Manuel Akanji für UNICEF

Ab Samstag bin ich an der Fussball-WM für die Schweiz im Einsatz. Vielleicht fiebern Sie vor dem Fernseher mit. 

Ich gebe in jedem Spiel alles. Und selbst wenn einmal etwas nicht gelingt, gebe ich nicht auf. Fussball ist eine grosse Leidenschaft von mir, keine Frage. Aber er ist nicht das Einzige, was in meinem Leben zählt. Als Familienvater gibt es für mich nichts Wichtigeres, als dass meine drei Kinder sicher sind, gesund aufwachsen und sich geliebt fühlen.

Umso mehr trifft es mich, wenn ich von Kindern wie Salvation erfahre. Salvation kommt aus Nigeria, dem Heimatland meines Vaters. Er ist erst wenige Monate alt, als sein Dorf gewaltsam attackiert wird. Um sein Leben zu retten, flieht seine Mama Mary Patrick mit ihm nach Gombi im Nordosten von Nigeria. Doch dort herrscht Hunger. Mary und ihr Sohn haben kaum etwas zu essen. Salvation wird immer dünner und schwächer. Irgendwann hat er nicht einmal mehr die Kraft zu weinen.

«Wenn ich Salvation trug, fühlte er sich an wie ein Blatt», erinnert sich Mary Patrick an die schrecklichen Tage, als ihr Sohn immer kränker und schwächer wurde. Als sie mit ihm eine von UNICEF unterstützte Gesundheitsstation erreicht, legen die Gesundheitshelfer:innen dem Buben sofort ein farbiges Messband um seinen Oberarm. Es zeigt Rot: Salvation ist schwer akut mangelernährt. Sein Leben ist in Gefahr. Doch es gibt Hoffnung. Mary erhält kleine silberne Beutel mit therapeutischer Spezialnahrung, entwickelt für Kinder wie Salvation. Schon nach wenigen Tagen geht es Salvation besser, nach ein paar Wochen zeigt das Band Grün an. «Wenn ich ihn jetzt anschaue, sehe ich ein kostbares Geschenk, das ich fast verloren hätte. Aber er lebt. Salvation lebt», sagt Mary und drückt ihren geliebten Sohn fest an sich.

Mir liegt das Wohl von Kindern wie Salvation am Herzen. Darum will ich helfen. Und mit UNICEF habe ich die richtige Partnerin gefunden. UNICEF vertritt Werte, die auch mir wichtig sind: Verantwortung, Professionalität, Respekt und Durchhaltewillen. Vor allem aber hilft UNICEF Kindern in grösster Not – auch dem kleinen Salvation.

Um das Leben von Kindern weltweit nachhaltig zu verbessern, braucht es ein Team. Menschen, die nicht wegsehen, sondern helfen. Werden Sie gemeinsam mit mir Teil dieses Teams. Ihre Unterstützung macht für Kinder wie Salvation den Unterschied. Nie aufgeben. Für jedes Kind. Danke von Herzen.

  • Behandlung mangelernährter Kinder mit therapeutischer Milch und Spezialnahrung
  • Gesundheitsdienste und Lieferung lebensrettender Medikamente
  • Schulung von Gesundheitsmitarbeitenden und Eltern 

Ob in der Wüstenhitze des Tschad, in den Flüchtlingscamps Jordaniens oder in den Slums von Dhaka – weltweit spielen Mädchen und Buben Fussball. Für viele ist es weit mehr als ein Hobby.

Tschad. Die 10-jährige Soukra Saboun musste aus dem Sudan fliehen, als die Gewalt in ihrer Heimatstadt eskalierte. Jetzt lebt sie in einem Flüchtlingscamp im Tschad. Ihr Highlight der Woche: Das Fussballspielen am Donnerstag. «Ich trainiere gern, weil ich dabei meinen Körper beanspruche», sagt Soukra. «Beim Fussballspielen vergesse ich, dass ich nicht mehr zuhause lebe. Fussball hilft mir, nicht immer traurig zu sein. Und wenn ich spiele, denke ich daran, dass es auch wieder schöne Dinge geben kann.» 

Das Fussballprojekt ist Teil eines Kinderschutzprogramms von UNICEF. Sportliche Aktivitäten helfen Kindern, Stress abzubauen, ein Gefühl der Normalität wiederzuerlangen und Selbstvertrauen und Resilienz zu stärken. 

Jordanien. Die 13-jährige Rahaf rennt übers Fussballfeld ihrer Schule im Flüchtlingscamp Za’atari und strahlt. «Ich habe immer gedacht, dass nur Jungen Fussball spielen dürfen», sagt sie. Bis sie eines Tages Mädchen auf dem neuen Fussballfeld der Schule gesehen hat. «Das hat mir Mut gemacht, es auch zu probieren.» Mit dem Fussball hat sie eine neue Leidenschaft entdeckt: «Jetzt renne ich, schiesse Tore und traue mich sogar, dabei zu rufen. Es fühlt sich wie Freiheit an», sagt Rahaf. Sie fühlt sich stärker, fokussierter und selbstbewusster. 

UNICEF hat das Fussballfeld im Flüchtlingscamp Za’atari mitfinanziert und damit für Mädchen und Jungen einen sicheren Ort geschaffen, wo sie spielen, wachsen und ein Stück Kindheit geniessen können.

Bangladesch. Shymuli (17) liebt Fussball. Ihr Lieblingsspieler ist Lionel Messi. Sie nimmt regelmässig am Programm «Sports for Development» (S4D) teil, das UNICEF zusammen mit dem Ministerium für Jugend und Sport in Bangladesch lanciert hat und das Kindern einen sicheren Ort zum Spielen schenkt. Das Programm richtet sich an gefährdete Kinder und Jugendliche in ländlichen Gebieten und städtischen Slums, insbesondere an Mädchen, die häufig Opfer von Kinderheirat und Gewalt werden.

Die Kursleiterinnen und Kursleiter spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie gehen von Tür zu Tür und ermutigen Eltern und lokale Führungspersonen, ihre Töchter zu den Trainings zu schicken. Gleichzeitig informieren sie Mädchen über die Risiken von Kinderehe und Kinderarbeit und helfen Familien, Bildung und Schutz in den Vordergrund zu stellen.

Sudan. Der 13-jährige Mohammed* hat in seinem kurzen Leben schon viel Leid erfahren: Als sein Dorf angegriffen wurde, musste er fliehen. Im Chaos des Angriffs verlor er seine Eltern und Geschwister. Bis heute weiss er nicht, was mit ihnen geschehen ist.

Mohammed lebt in einem Lager für Binnenvertriebene in Gadaref im Osten des Sudan und besucht täglich die von UNICEF unterstützten kinderfreundlichen Räume im Lager. «Am besten gefällt mir, dass ich hier Fussball spielen kann», sagt er – und sobald er über Fussball spricht, hellt sich sein sonst so trauriges Gesicht auf. Sein oranger Ball ist dabei sein ständiger Begleiter.

In Konfliktsituationen schafft UNICEF gemeinsam mit Partnern sichere Räume, in denen Kinder spielen, lernen und Freundschaften knüpfen können. Sie werden dort zudem psychosozial unterstützt, um das Erlebte zu verarbeiten.
*Name zum Schutz geändert

Tschad. Abakar Moussa erkrankte als Kind an Polio (Kinderlähmung). Er hat überlebt und sitzt seither im Rollstuhl. Das hindert ihn jedoch nicht daran, als Fussballtrainer aktiv zu sein. Dabei nutzt er seine Vorbildfunktion, um Kinder und ihre Eltern darüber zu informieren, wie sie sich mit der Impfung vor Polio schützen können.

Guatemala. Die 11-jährige Regina hat im Fussball eine neue Leidenschaft für sich gefunden. Sie nimmt an der von UNICEF unterstützten Initiative «Fair Play» teil, die Fussball zur ganzheitlichen Förderung von Kindern und Jugendlichen nutzt – mit dem Ziel, Respekt, Inklusion, Teamgeist, Führungsstärke und Selbstvertrauen zu fördern. Die Initiative wird in mehr als 90 Gemeinden umgesetzt.

Uganda. Durch Überschwemmungen wurden viele Familien aus ihren Dörfern vertrieben. Im Kajweka-Lager, ihrem temporären Zufluchtsort, finden Kinder Freude und Zusammenhalt in einem einfachen Fussballspiel. 

UNICEF setzt sich gemeinsam mit lokalen Partnern dafür ein, dass Kinder in Notsituationen Zugang zu sicheren Räumen und den Ressourcen haben, die sie brauchen, um wieder Kraft und Zuversicht zu fassen.

Ihre Spende kommt an

  • 1 Überlebenspaket* für CHF 65
  • 100 Franken für 50 Rationen Nothilfe-Nahrung
  • 587 Portionen therapeutische Spezialnahrung für 200 CHF
Spendenbetrag:
CHF