Tina Weirather wird Botschafterin von UNICEF Schweiz und Liechtenstein

Anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz in Garmisch-Partenkirchen gaben UNICEF und die Liechtensteiner Skirennfahrerin Tina Weirather bekannt, dass sich die zweifache Super-G-Weltcupsiegerin künftig als «Botschafterin von UNICEF Schweiz und Liechtenstein» für die verletzlichsten Kinder dieser Welt einsetzen wird.

Tina Weirather 2019
Tina Weirather an der Pressekonferenz vom 25. Januar 2019 in Garmisch-Partenkirchen.

Tina Weirather wird die erste weibliche Botschafterin von UNICEF Schweiz und Liechtenstein. Dies gaben die Liechtensteiner Skirennfahrerin und Bettina Junker, Geschäftsleiterin von UNICEF Schweiz und Liechtenstein, heute an einer gemeinsamen Pressekonferenz in Garmisch-Partenkirchen bekannt. «Es ist für mich eine grosse Sache, dass UNICEF mit mir zusammenarbeiten möchte, und ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe», sagt Tina Weirhather. Bisher habe sie ein privates Projekt von einer Bekannten in Südafrika unterstützt. Es sei nicht leicht, diejenige Organisation zu finden, mit der man sich identifizieren könne. «Als mich UNICEF angefragt hat, war für mich aber sofort klar, dass das für mich passt. UNICEF unterstützt die verletzlichsten Kinder dieser Welt», meint die 29-jährige Liechtensteinerin. «Das ist eine wichtige Aufgabe, hinter der ich voll und ganz stehen kann.»

Nationale und internationale Grössen als Botschafter/-innen bei UNICEF

Tina Weirather ist in der Geschichte von UNICEF die allererste Skirennfahrerin überhaupt, die zur UNICEF Ambassadorin ernannt wird. Dies, obgleich Botschafter bei UNICEF Tradition haben: Bereits vor über 50 Jahren erkannte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen das Potenzial, mit prominenten Persönlichkeiten wie Audrey Hepburn oder Sir Roger Moore die Öffentlichkeit für die Kinderrechte zu sensibilisieren. Die Arbeit mit Botschaftern ist für UNICEF seither Programm.

«Botschafter nutzen ihren Bekanntheitsgrad und ihre persönlichen Möglichkeiten, um in der Öffentlichkeit als Fürsprecher von Kindern aufzutreten», erklärt Bettina Junker, neue Geschäftsleiterin von UNICEF Schweiz und Liechtenstein, anlässlich der heutigen Pressekonferenz. Prominente würden Aufmerksamkeit erregen und seien in der Lage, die Augen der Welt auf die Bedürfnisse der Kinder zu richten, sowohl in ihren eigenen Ländern als auch durch Besuche von Feldprojekten und Nothilfen im Ausland. «Wir sind sehr glücklich, eine so beherzte und erfolgreiche junge Sportlerin zur ersten weiblichen Botschafterin von UNICEF Schweiz und Liechtenstein ernennen zu dürfen», so Bettina Junker.

Auch die neu gewählten UNICEF Delegierten aus dem Fürstentum Liechtenstein, Claudia Fritsche und Dr. Martina Sochin-D’Elia, sowie UNICEF Vorstandsmitglied Dr. Klaus Tschütscher aus der Kinderfreundlichen Gemeinde Ruggell freuen sich, dass Tina Weirather künftig als UNICEF Botschafterin auftreten wird. Dazu Dr. Klaus Tschütscher: «Tina Weirather ist bereits zum siebten Mal in Folge Sportlerin des Jahres in Liechtenstein. Sie ist eine Imageträgerin und gleichzeitig Vorbild für viele Sportbegeisterte weit über die Landesgrenzen hinaus. Damit ist sie die ideale Besetzung, um im Namen von UNICEF für die Rechte der Kinder insbesondere auch in Liechtenstein einzustehen.»

Weltweit treten verschiedene internationale Sportgrössen wie etwa Serena Williams, Lionel Messi, Novak Djokovic oder David Beckham im Namen von UNICEF als Botschafter/-innen in der Öffentlichkeit auf. Erst vergangenen Dezember wurde der international bekannte Schauspieler Anatole Taubman zum Botschafter von UNICEF Schweiz und Liechtenstein ernannt. Zuvor war der Schweizer Fernsehmoderator Kurt Aeschbacher jahrelang der einzige Botschafter von UNICEF Schweiz und Liechtenstein.

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