UNICEF steht an der Seite der Kinder und Familien, die von dem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 betroffen sind, das am 8. Juni 2026 die Insel Mindanao auf den Philippinen erschüttert hat. Besonders schwer getroffen wurden Gemeinden in der Provinz Sarangani, in General Santos City sowie in den umliegenden Regionen. Wir sind zutiefst besorgt um die Sicherheit und das Wohlergehen aller Menschen, die von dieser Katastrophe betroffen sind.
Das Erdbeben traf die betroffenen Gemeinden ausgerechnet am ersten Schultag des neuen Schuljahres. Für viele Kinder und ihre Familien wurde ein Tag der Vorfreude und des Neuanfangs plötzlich zu einem Tag der Angst und Unsicherheit. Erste Berichte sprechen von leichten Verletzungen bei einigen Schülerinnen und Schülern sowie von Schäden an Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen. Die Sicherheit und das Wohlergehen von Kindern und Lehrkräften müssen nun oberste Priorität haben. UNICEF verfolgt zudem Berichte über Todesopfer, darunter auch Kinder. Die Bevölkerung wird aufgerufen, wachsam zu bleiben, mögliche Nachbeben ernst zu nehmen und den Anweisungen der Behörden zu folgen – insbesondere in Küstenregionen, wo weiterhin Tsunami-Gefahr bestehen kann.
UNICEF steht bereit, die philippinische Regierung bei der Hilfe für betroffene Kinder und Familien zu unterstützen, insbesondere für diejenigen, die am stärksten gefährdet sind. Dank bereits vor Ort gelagerter Nothilfegüter und verfügbarer Bargeldhilfen können wir rasch Hilfe leisten. Dazu gehören finanzielle Unterstützung für betroffene Familien, Gesundheits- und Ernährungsdienste, Massnahmen im Bereich Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene, Angebote zum Schutz von Kindern sowie Unterstützung für Schulen, damit Kinder auch in Krisenzeiten weiter lernen können.
UNICEF beobachtet die Lage aufmerksam und arbeitet eng mit staatlichen Stellen sowie humanitären Partnern zusammen, um den dringendsten Bedarf zu ermitteln und die Hilfsmassnahmen zu unterstützen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Unterstützern appellieren wir an die zuständigen Behörden, sicherzustellen, dass Kinder geschützt werden und ihre Rechte und ihr Wohlergehen im Mittelpunkt aller Hilfsmassnahmen stehen.
In dieser schwierigen Zeit steht UNICEF bereit, die betroffenen Kinder und Familien zu unterstützen und dazu beizutragen, dass sie die Hilfe erhalten, die sie dringend benötigen.