«Die militärische Eskalation an diesem Wochenende im Nahen Osten stellt einen gefährlichen Moment für Millionen von Kindern in der Region dar.
UNICEF ist zutiefst besorgt über Berichte zu Angriffen im Iran und in weiteren Teilen der Region, die die erhebliche Gefährdung von Kindern verdeutlichen. Berichten zufolge wurden im Iran Schulen getroffen, darunter eine Mädchenschule in Minab in der Provinz Hormozgan im Süden des Landes. Dutzende Schülerinnen und Schüler sollen getötet und viele weitere verletzt worden sein.
UNICEF schliesst sich dem Aufruf des Generalsekretärs zu einer sofortigen Einstellung der Kampfhandlungen und zu einer Deeskalation an. UNICEF fordert zudem alle Konfliktparteien eindringlich auf, äusserste Zurückhaltung zu üben und ihren Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht und den internationalen Menschenrechten nachzukommen – einschliesslich des Schutzes der Zivilbevölkerung sowie der grundlegenden Dienstleistungen, auf die Kinder zum Überleben angewiesen sind. Angriffe auf Zivilpersonen und zivile Objekte, einschliesslich Schulen, stellen einen Verstoss gegen das Völkerrecht dar.
UNICEF prüft gemeinsam mit anderen Organisationen der Vereinten Nationen und humanitären Partnern fortlaufend die Lage und ist bereit, die Unterstützung für betroffene Kinder und ihre Familien je nach Bedarf und auf Anfrage auszuweiten.»