Portrait eines Mädchens

Gemeinsam gegen Mädchenbeschneidung

Mit Ihrer Projektpatenschaft unterstützen Sie den Kampf gegen Mädchenbeschneidung. Ihre regelmässige Spende schützt Mädchen und verbessert ihr Leben spürbar. 

Herzlichen Dank.

Karte FGM

Die Situation

Obwohl die Beschneidung von Mädchen international als Menschenrechtsverletzung anerkannt ist, sind weltweit mindestens 230 Millionen Mädchen und Frauen in 31 Ländern auf 3 Kontinenten beschnitten. Im Sudan, in Somalia, Guinea und Dschibuti ist diese Praxis besonders weit verbreitet, knapp neunzig Prozent sind betroffen. Die meisten Mädchen sind bei ihrer Beschneidung jünger als zwölf Jahre, viele sogar jünger als fünf. Für die Betroffenen hat die Beschneidung verheerende Folgen.

 

Mädchenbeschneidung Projektpatenschaft

Lebenslange Schmerzen

Beschnittene Frauen kämpfen oft ein Leben lang mit körperlichen und psychischen Beschwerden. Infektionen, Inkontinenz und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sowie Komplikationen beim Gebären gehören zu den häufigsten Leiden. Immer wieder verbluten oder sterben Mädchen an Infektionen. Seit Generationen setzen Gemeinschaften die Praxis fort, weil sie glauben, ihr Umfeld erwarte dies von ihnen. In vielen Ländern gelten unbeschnittene Mädchen und Frauen als unrein und gefährden damit den sozialen Status der ganzen Familie.

Gemeindemitglieder sitzen gemeinsam in einem Kreis.

Das tut UNICEF

UNICEF setzt sich für die Beendigung der weiblichen Beschneidung ein. Unser Ziel ist, dass ganze Gemeinschaften sich von der Beschneidung abwenden und öffentlich dagegen aussprechen, damit Mädchen gesund und frei von Gewalt aufwachsen können. Dafür agieren wir auf verschiedenen Ebenen: Wir arbeiten mit Eltern, Beschneidern und Beschneiderinnen, Entscheidungstragenden sowie Gesundheitsfachleuten zusammen. Wir sensibilisieren sie für die Problematik und erarbeiten Lösungen, um die Mädchen zu schützen. Mit der Aufklärung über ihre Rechte ermutigen wir Mädchen und Frauen, für diese einzustehen. 

Junge und Mädchen stehen Arm in Arm.

Erfolge von UNICEF

UNICEF Schweiz und Liechtenstein unterstützt aktuell Programme gegen weibliche Genitalbeschneidung im Sudan und in Guinea. In beiden Ländern setzt UNICEF auf einen Umfassenden Ansatz und spricht politische, soziokulturelle und gesellschaftliche Ebenen an, um die Menschen in den jeweiligen Ländern zum Wandel zu bewegen, mit dem erklärten Ziel, die Nulltoleranz zu erreichen. 

Die Komplexität der Praxis erfordert einen umfassenden Ansatz auf vielen Ebenen, wobei Programme zur Überwindung von sozialen Verhaltensnormen im Vordergrund stehen. In Zusammenarbeit mit Partnern setzt UNICEF im Sudan auf folgende Massnahmen:  

  • Informations- und Sensibilisierungskampagnen in Schulen und Medien  
  • Einbezug von religiösen Entscheidungsträgern, Dorfältesten und Bürgermeistern 
  • Ausbildung und Training von Gesundheitspersonal  
  • Aufklärung über die Kinderrechte 
  • Schulung des Personals des Strafjustizsystems zur verbesserten Strafverfolgung von Mädchenbeschneidungen 

Mädchen

4 Mio.
werden jedes Jahr dieser Praxis unterworfen .

der 15- bis 49-jährigen Frauen

87 Prozent
im Sudan sind beschnitten

Mädchen und Frauen

144 Mio.
in Afrika sind betroffen.

UNICEF setzt sich mit Ihrer Hilfe erfolgreich im Kampf gegen weibliche Genitalbeschneidungen ein. Ziel unserer Arbeit ist, durch sorgfältige Aufklärungsarbeit auf allen Ebenen ein Umdenken in der gesamten Bevölkerung zu erreichen.  

  • Unversehrte Mädchen sollen als vollwertig anerkannt werden, 
  • Beschneidung als Kinder- und Menschenrechtsverletzung wahrgenommen und  
  • gesetzliche Massnahmen ergriffen werden.  

Als Projektpatin oder -pate ermöglichen Sie diese Arbeit. Sie erhalten zweimal jährlich einen Patenschaftsreport und eine Spendenbestätigung sowie Informationen zum Jahresbericht von UNICEF Schweiz und Liechtenstein.