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Mädchen vor Gewalt schützen

In vielen Regionen der Welt ist es lebensgefährlich, ein Mädchen zu sein. Mädchen werden abgetrieben oder sterben in jungen Jahren, weil sie vernachlässigt werden. Mädchen werden beschnitten und unmenschlichen Initiationsritualen ausgesetzt. Dahinter stehen soziale Normen, deren Veränderung Zeit braucht. Aber sie ist möglich, wie die Programmarbeit von UNICEF zeigt.

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Ein Mädchen in Sierra Leone
Die Situation

Die Gleichbehandlung von Mädchen und Buben ist ein Kinderrecht. Doch was in Gesetzesparagrafen festgehalten ist, wird in der Praxis allzu oft missachtet: Tief verankerte soziale Normen und gesellschaftliche Erwartungen haben vielerorts mehr Gewicht.

In Ländern wie Armenien, Bangladesh oder Indien fängt die Diskriminierung von Mädchen schon vor dem Leben an: Weil sie als Belastung gelten und Familien teuer zu stehen kommen, werden sie abgetrieben. Weltweit fehlen dadurch Millionen Mädchen, einfach weil sie Mädchen sind.

Mädchen werden vernachlässigt, ungenügend ernährt oder zu spät behandelt, wenn sie krank sind. Mädchen werden unter prekären Bedingungen beschnitten. Mädchen werden, oft noch keine zwölf Jahre alt, unmenschlichen Initiationsritualen ausgesetzt, die ihr Selbstwertgefühl für immer beschädigen.
 
Wie ein roter Faden zieht sich die Diskriminierung durch das Leben von Mädchen – als wäre Mädchensein ein Verbrechen.

So hilft UNICEF

Soziale Normen können überwunden und gesellschaftliche Erwartungen verändert werden. Doch dazu braucht es Zeit, kontinuierliche Arbeit und engagierte Menschen. UNICEF setzt sich weltweit gegen geschlechtsspezifische Gewalt ein und unterstützt Projekte, die gezielt auf die Stärkung von Mädchen hinarbeiten:

  • Bildung für Mädchen und Mütter
  • Medizinische und psychologische Hilfe für betroffene Mädchen
  • Informations- und Sensibilisierungskampagnen
  • Erlass und Durchsetzung von Gesetzen, die die geschlechtsspezifische Diskriminierung verbieten
  • Datenerhebung, um Zusammenhänge besser zu verstehen und daraus Massnahmen ableiten zu können

Es gilt, das Schweigen zu brechen – im Wissen darum, dass ein Ende der Diskriminierung zum Vorteil aller ist. Denn gut ausgebildete, gleichberechtigte Frauen stützen die gesamte Gesellschaft.

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