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770 000 Kinder in Kongo sind akut mangelernährt

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14. Mai 2018 - 12:59

In der umkämpften Provinz Kasai der Demokratischen Republik Kongo sind rund 770 000 Kinder unter fünf Jahren akut mangelernährt, schreibt UNICEF in einem neuen Bericht. Mehr als die Hälfte von ihnen sind unmittelbar vom Hungertod bedroht, wenn sie keine schnelle Hilfe erhalten.

Im Jahr 2016 brach in der Provinz Kasai der Demokratischen Republik Kongo ein bewaffneter Konflikt aus, der mittlerweile Tausende Todesopfer gefordert und viele Hunderttausend Menschen vertrieben hat. In ihrem neuen Bericht «Kasai: A children’s crisis» warnt UNICEF, dass in der Region mindestens die Hälfte der Kinder unter fünf Jahren – rund 770 000 – unter akuter Mangelernährung leiden. 400 000 von ihnen sind bereits so geschwächt, dass ihr Leben in Gefahr ist.

Der Bericht dokumentiert ausserdem die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung und die Zerstörung von Schulen und Gesundheitszentren. UNICEF ruft Regierungen und die Öffentlichkeit dringend zu Spenden auf.

» UNICEF Bericht «Kasai: A children’s crisis» (PDF)
» Spenden für den UNICEF Nothilfefonds

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