Der kleine Bub Ammar ist seit 2016 im Jemen auf der Flucht.

Nothilfe im Jemen

Ihre Spende kommt an!

  • Drei Bildungs- und Freizeitkisten für 180 CHF
  • Fünf Erste Hilfe Kits mit u.a. Verbandszeug, Pflaster und sterilen Handschuhen für 140 CHF 
  • 235 Portionen therapeutische Spezialnahrung für 80 CHF

 

Spendenbetrag:

Nothilfe im Jemen

Im Jemen spielt sich eine der grössten humanitären Katastrophen weltweit ab. Nach acht langen Konfliktjahren steckt das Land in einer tiefen Wirtschaftskrise. Die staatliche Infrastruktur ist weitgehend zusammengebrochen, die Versorgung verschlechtert sich laufend. Dem Land droht eine Hungersnot. Zwei Drittel der Bevölkerung sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Kinder

11,1 Mio.
sind auf humanitäre Hilfe angewiesen

Kinder unter fünf Jahren

2,2 Mio.
sind schwer mangelernährt

Kinder

8 Mio.
haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser

Seit über acht Jahren herrscht im Jemen ein Bürgerkrieg, der sich zu einer der grössten humanitären Krisen unserer Zeit entwickelt hat. Mittlerweile benötigen mehr als 21,6 Millionen Menschen  darunter 11,1 Millionen Kinder  dringend humanitäre Hilfe und Schutz. Mindestens 11 000 Kinder sind seit Beginn der Krise im Jahr 2015 im Krieg getötet oder verletzt worden. 

Nach einem mehrmonatigen Waffenstillstand zwischen April und Oktober 2022 haben sich die Kriegshandlungen vor allem auf die wirtschaftliche Ebene verlagert. Darunter leiden besonders die Schwächsten im Land. Die Kaufkraft der Bevölkerung ist massiv gesunken, die Lebensmittelpreise sind aufgrund hoher finanzieller und logistischer Hürden jedoch stark angestiegen. In den meisten Regionen des Landes sind daher zwar Lebensmittel auf den Märkten vorhanden, es kann sie sich jedoch kaum jemand leisten. 540 000 Kinder unter fünf Jahren sind schwer akut mangelernährt und kämpfen ums Überleben. Mangelernährung ist eine der Hauptursachen für die hohe Kindersterblichkeitsrate im Jemen. 



Staatliche Infrastrukturen sind weitgehend zusammengebrochen, nur rund die Hälfte aller Gesundheitseinrichtungen sind funktionsfähig: Insgesamt 21,9 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung. Der Konflikt, die massiven Vertreibungen und die wiederkehrenden Klimaschocks schaffen ein Umfeld, das den Ausbruch übertragbarer Krankheiten stark begünstigt. Acht Millionen Kinder haben kein sauberes Trinkwasser, was das Risiko von Cholera zusätzlich erhöht.

All diese Faktoren verschlimmern die zugrundeliegende Schutzbedürftigkeit und geschlechtsspezifische Verwundbarkeit von Kindern, Jugendlichen und Frauen. So benötigen mindestens 8,8 Millionen Kinder Schutzdienste und fast 8,5 Millionen Kinder Unterstützung beim Zugang zu Bildungsangeboten. Sie sind Gewalt, Frühehen, Kinderarbeit und Zwangsrekrutierungen schutzlos ausgeliefert.

Peter Hawkins, UNICEF-Vertreter im Jemen.

«Lassen Sie uns Ammar und all den anderen Mädchen und Jungen hier im Jemen helfen, bevor sie aufgeben. Gemeinsam können wir ihnen Zugang zu Nahrung, Gesundheitsversorgung, Schutz und Bildung verschaffen und ihnen eine Zukunft schenken.»

Peter Hawkins, UNICEF-Vertreter für den Jemen

Nothilfe im Jemen

Ihre Spende kommt an!

  • Drei Bildungs- und Freizeitkisten für 180 CHF
  • Fünf Erste Hilfe Kits mit u.a. Verbandszeug, Pflaster und sterilen Handschuhen für 140 CHF 
  • 235 Portionen therapeutische Spezialnahrung für 80 CHF
Spendenbetrag:

Die Bedingungen für humanitäre Organisationen sind im Jemen denkbar schlecht. Luft- und Seeblockaden erschweren Hilfslieferungen, Kampfhandlungen behindern die Verteilung der Güter. Hinzu kommen Finanzierungslücken. Dennoch gelingt es UNICEF, hunderttausenden Kindern entscheidend zu helfen:

  • Mangelernährte Kinder werden mit therapeutischer Nahrung und Vitaminen versorgt. 
  • Mobile Teams bringen Nahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel in schwer zugängliche Regionen. 
  • UNICEF stellt sauberes Trinkwasser bereit, besorgt Benzin für öffentliche Wasserpumpen und richtet sanitäre Anlagen ein. 
  • Im Kampf gegen die Cholera und andere Infektionskrankheiten fliegt das Kinderhilfswerk Dutzende Tonnen Impfstoffe, Medikamente und Tabletten zur Wasserreinigung in die betroffenen Gebiete. 
  • UNICEF unterstützt die Aufklärung der Bevölkerung über Blindgänger. Besonders Kinder sind gefährdet, sich beim Spielen zu verletzen.
  • Gemeinsam mit dem Bildungsministerium versucht UNICEF möglichst vielen Kindern den Zugang zum Schulunterricht zu ermöglichen. 
  • UNICEF schützt Mädchen und Jungen und bietet ihnen Bildungs- und Freizeitaktivitäten, psychosoziale Betreuung und Wiedereingliederungshilfe besonders für Kinder, die aus gewaltsamen Konfliktregionen zurückkehren.