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Kind beim Wasserabfüllen

Sudan-Krieg: Flüchtlingskrise im Tschad

Fast eine Million Menschen sucht seit Ausbruch des Kriegs im Sudan Schutz im Nachbarsland Tschad. Dort herrscht zwar kein Krieg, aber die Armut im Binnenland ist gross. Die diesjährigen Sternenwochen setzen sich für die sudanesischen Flüchtlingskinder und ihre Familien, und für die aufnehmenden Gemeinden im Tschad ein. 

Ihre Spende kommt an

  • 100 Franken für 22 545 Liter sauberes Wasser
  • 150 Franken für 75 Rationen Nothilfe-Nahrung
  • 200 Franken für Erste-Hilfe-Sets für 6 Familien
Spendenbetrag:
CHF

Seit über zwei Jahren herrscht im Sudan Krieg. Inzwischen ist weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter mehr als 15 Millionen Kinder. Mit über 14 Millionen Menschen auf der Flucht ist die Vertreibungskrise im Sudan die grösste der Welt.

Viele Menschen fliehen in Nachbarländer wie den Tschad. Fast eine Million, darunter mehr als 570 000 Kinder, haben bereits im Osten des Tschad Schutz gesucht. Doch auch der Tschad selbst kämpft mit extremer Armut, Hunger, klimabedingten Katastrophen und Krankheitsausbrüchen. Er gehört zu den fünf Ländern mit den meisten Flüchtlingen pro Kopf weltweit.

Im Osten des Landes, wo täglich neue Flüchtlinge aus dem Sudan eintreffen, leben bereits seit der Darfur-Krise von 2003 rund 410 000 sudanesische Flüchtlinge. Die Aufnahmeprovinzen zählen zu den ärmsten Regionen des Landes und der neue Zustrom setzt die ohnehin knappen Ressourcen und Dienstleistungen zusätzlich unter Druck. Es herrscht ein sehr angespanntes Verhältnis zwischen Einheimischen und den verschiedenen Flüchtlingsgruppen.

UNICEF sorgt dafür, dass die Nothilfe im Osten des Tschad sowohl den sudanesischen Flüchtlingen zugutekommt als auch den aufnehmenden Gemeinden und tschadischen Rückkehrenden. Das ist entscheidend, um den fragilen sozialen Zusammenhalt in der Region zu stärken und Spannungen zwischen den Gruppen zu vermeiden.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie unter anderem:

  • Zugang zu sauberem Trinkwasser und sicheren Sanitäranlagen für Kinder aus Flüchtlingsfamilien, Rückkehrerhaushalten und Gastgemeinden;
  • medizinische Versorgung, Impfungen und HIV-Behandlungen für Kinder und Familien;
  • zeitgerechte und qualitativ gute Kinderschutzdienste für gefährdete Kinder;
  • eine bessere Ernährung für Babys und Kleinkinder durch altersgerechte, nährstoffreiche Mahlzeiten, Vitaminpräparate, angereicherte Nahrungsmittel und vorbeugende Wurmkuren;
  • Stärkung des sozialen Zusammenhalts durch Gemeinschaftsprojekte, die Familien aktiv in Entscheidungen einbeziehen;
  • chancengerechten Zugang zu inklusiver und qualitativ guter Bildung für Kinder und Jugendliche;
  • Verteilung von Hilfsgütern des täglichen Bedarfs;
  • Bargeldhilfen für besonders verletzliche Familien, um grundlegende Bedürfnisse zu decken.