Statement

Stellungnahme von UNICEF Schweiz und Liechtenstein zum «Bündnis KinderSchutz»

UNICEF Schweiz und Liechtenstein nimmt zu den öffentlichen Fragen rund um das «Bündnis KinderSchutz» wie folgt Stellung.

Spende 2022

UNICEF Schweiz und Liechtenstein anerkennt die grosszügige Unterstützung von Herrn Beat Mörker zugunsten der UNICEF-Nothilfe für die Ukraine im Jahr 2022 ausdrücklich und bleibt dafür dankbar. Diese Spende wurde damals auch öffentlich gewürdigt. Sie erfolgte durch Herrn Mörker persönlich und nicht durch den erst später gegründeten Verein Bündnis KinderSchutz. Der Verein Bündnis KinderSchutz wurde erst Ende 2023 gegründet und existierte zum Zeitpunkt der Spende im Jahr 2022 somit noch nicht – die Spende kann ihm entsprechend nicht zugerechnet werden.

Aus dieser Spende lassen sich deshalb keine Rückschlüsse auf eine angebliche Zusammenarbeit von UNICEF mit dem Verein ziehen.

Keine Partnerschaft mit dem Bündnis KinderSchutz

Zwischen UNICEF Schweiz und Liechtenstein und dem Bündnis KinderSchutz bestand zu keinem Zeitpunkt eine Partnerschaft oder eine inhaltliche oder operative Zusammenarbeit. Eine Spende beziehungsweise die Betreuung einer Spende ist klar von einer Partnerschaft im institutionellen Sinne zu unterscheiden. Im Zusammenhang mit einer Spende des Bündnisses KinderSchutz aus dem Jahr 2025 bedankte sich ein Mitarbeitender im Rahmen der üblichen Spenderbetreuung höflich für die Unterstützung. Eine solche Dankesformel sowie der punktuelle Kontakt zwischen den Beteiligten begründen jedoch keine Partnerschaft. Eine in Aussicht gestellte weitere Unterstützung kam zudem nicht zustande.

Logo-Nutzung

Dem Bündnis KinderSchutz wurde die Nutzung des UNICEF-Supporter-Logos im Hinblick auf eine in Aussicht gestellte regelmässige Unterstützung ermöglicht. Da die dafür massgebenden Voraussetzungen – insbesondere die zugesagte regelmässige Unterstützung – nicht erfüllt wurden, wurde der Verein frühzeitig und mehrfach aufgefordert, das UNICEF-Logo von seiner Webseite zu entfernen.