Im Norden Äthiopiens droht eine Hungersnot

UNICEF, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), und das Welternährungsprogramm (WFP) und rufen zu dringenden Massnahmen auf, um die dramatische akute Ernährungsunsicherheit im Norden Äthiopiens zu bekämpfen.

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Besonders in der Konfliktregion Tigray droht eine Hungersnot, wenn die Nahrungsmittelhilfe und andere lebensrettenden Massnahmen nicht weiter ausgebaut werden, der ungehinderte Zugang nicht gewährleistet ist und die Gewalt nicht beendet wird.

Über 350 000 Menschen sind in Tigray bereits von katastrophalen Bedingungen betroffen. Das zeigt der jüngste Bericht verschiedener UN-Organisationen. Insgesamt kämpfen mehr als 5,5 Millionen Menschen in Tigray und den angrenzenden Regionen Amhara und Afar, mit akuter Ernährungsunsicherheit.

Henrietta Fore, UNICEF Executive Director

«UNICEF ist äusserst besorgt über die Situation in Tigray, da immer mehr kleine Kinder und Babys unterernährt sind und von Krankheit oder sogar Tod bedroht sind.»

Henrietta Fore, UNICEF-Exekutivdirektorin

«Wir arbeiten mit unseren Partnern zusammen, um Unterstützung in den Bereichen Ernährung, Gesundheitsversorgung und sauberes Wasser zu leisten. Doch ohne humanitären Zugang, um unsere Hilfe auszuweiten, sind schätzungsweise 33 000 schwer unterernährte Kinder in den derzeit unzugänglichen Gebieten in Tigray einem hohen Todesrisiko ausgesetzt. Das kann die Welt nicht zulassen», betont UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore eindringlich. 

In humanitären Notsituationen wie dieser, gilt es rasch zu handeln. Mit einer Spende zugunsten des Nothilfefonds von UNICEF Schweiz und Liechtenstein tragen Sie dazu bei, dass wir jederzeit einsatzbereit sind. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.