Ein kleiner Junge hält einen leeren Kochtopf.

Hilfe für Kinder in Gaza

Ihre Spende kommt an! 

  • Mit 64 CHF erhalten zwei Familien Erste-Hilfe-Sets 
  • Mit 88 CHF ermöglichen Sie den Kauf von 60 transportierbaren Wasserkanistern mit einem Fassungsvermögen von je 10 Litern
  • Mit 138 CHF spenden Sie Tabletten zur Reinigung von 30 000 Liter Wasser 
Spendenbetrag:

Nahostkonflikt: Frieden, für jedes Kind.

In jedem Krieg sind es die Kinder, die zuerst und am meisten leiden. Kindheit braucht Frieden – sei es in Israel, Palästina oder weltweit. Dafür setzt sich UNICEF mit aller Kraft ein.

Seit den schrecklichen Angriffen auf Israel und den folgenden Bombardierungen des Gazastreifens zahlen die betroffenen Kinder den höchsten Preis für die andauernde Gewalt, obwohl sie keinerlei Verantwortung dafür tragen. Es gibt mittlerweile kaum noch ein Kind in Israel und in Gaza, das keinen körperlichen oder psychischen Schaden nimmt.

Catherine Russel

«Nichts rechtfertigt das Töten, Verstümmeln oder Entführen von Kindern – schwere Rechtsverletzungen, die UNICEF aufs Schärfste verurteilt. UNICEF appelliert an beide Seiten, vor allem an die Kinder zu denken, denn Kindheit braucht Frieden.»

UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russell

Im abgeriegelten Gazastreifen leben eine Million Kinder und ihre Situation wird mit jeder Stunde prekärer. Den Betroffenen fehlt es nach den Angriffen und der Unterbrechung aller Versorgungswege an Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Strom. Zahlreiche Häuser liegen in Trümmern. Die Luftangriffe und Bombardierungen im Konfliktgebiet haben wichtige Infrastruktur wie Spitäler und Schulen zerstört. Verletzte Kinder können kaum versorgt werden. Medizinische Einrichtungen sind überlastet, es gibt keinen Treibstoff für die Notstrom-Generatoren und es fehlen Medikamente.



Aktuell erreichen uns viele Fragen zur Situation der Kinder im Nahen Osten und zu unserer Arbeit vor Ort. Hier finden Sie die Antworten:

UNICEF verurteilt die Gewalt aufs Schärfste und setzt sich für den Schutz aller Kinder ein. UNICEF appelliert an alle Parteien zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts und fordert daher:

  • Einen sofortigen Waffenstillstand und ein Ende der Gewalt;
  • Die sofortige bedingungslose Freilassung aller Geiseln;
  • Die Öffnung aller Grenzübergänge zum Gazastreifen für einen sicheren, dauerhaften und ungehinderten Zugang für humanitärer Hilfe, einschliesslich Wasser, Nahrungsmitteln, medizinischer Versorgung und Treibstoff;
  • Achtung und Schutz der zivilen Infrastruktur wie Wohnhäuser, Gesundheits-, Strom-, Wasser- und Sanitäreinrichtungen;
  • Die medizinische Versorgung zu sichern, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern und die Versorgung von Kranken und Verwundeten zu gewährleisten;
  • In dringenden medizinischen Fällen die Ausreise aus dem Gazastreifen oder die wichtige Gesundheitsversorgung vor Ort zu ermöglichen.

Im Gazastreifen und im Westjordanland waren vor der erneuten Gewalteskalation im Oktober rund 2,1 Millionen Menschen, darunter 1,1 Millionen Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen. UNICEF ist bereits seit vielen Jahren in ganz Palästina tätig und setzt sich für den Zugang zu Dienstleistungen und Schutz für alle Kinder ein.

Auch in der gegenwärtigen Krise reagieren die UNICEF-Mitarbeitenden auf die dringenden Bedürfnisse der Kinder im gesamten Gazastreifen, aber der Zugang wird immer schwieriger und gefährlicher. UNICEF-Mitarbeitende arbeiten jedoch im Süden des Gazastreifens, um weiterhin Kinder in Not mit humanitärer Hilfe zu erreichen, z.B. mit sauberem Trinkwasser, medizinischer Versorgung und psychosozialer Unterstützung.

UNICEF ist seit dem Jahr 2009 über den «Israelischen Fonds» für UNICEF in Israel aktiv. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Nationales Komitee für UNICEF, vergleichbar mit dem Komitee für UNICEF Schweiz und Liechtenstein. In Ländern mit hohem Einkommen, wie zum Beispiel in Israel, der Schweiz oder in Liechtenstein, nimmt der Staat selbst die programmatischen Aufgaben wahr, die UNICEF in Ländern mit niedrigerem Einkommen übernimmt oder unterstützt. Solche Staaten mandatieren UNICEF also nicht, Programme für Kinder zu entwickeln und umzusetzen. Der Fokus der Arbeit der Nationalen Komitees liegt auf dem Sammeln von Mitteln und auf der Begleitung der Umsetzung der Kinderrechtskonvention auf einer politischen, aber nicht programmatischen Ebene. Aus diesem Grund gibt es keinen UNICEF Sammelaufruf für die Kinder, die in Israel leben.


Seit Ausbruch der schrecklichen Gewalt ist UNICEF im Gazastreifen und arbeitet – trotz der schwierigen Lage – rund um die Uhr, um Kinder und ihre Familien zu erreichen und dringend benötigte humanitäre Hilfe zu leisten. Wir versorgen Kinder und Familien im Gazastreifen mit: 

  • Ernährung: Verteilung von Nahrungsmitteln und Versorgung mit Spezialnahrung
  • Gesundheit: medizinische Versorgung und Verteilung von Medikamenten
  • Trinkwasser und Hygiene: Bereitstellung von sauberem Trinkwasser, von sanitären Anlagen und von Hygieneartikeln
  • Kinderschutz: Errichten von kinderfreundlichen Zonen und psychosoziale Betreuung

Ob vor, während oder nach der Waffenruhe. UNICEF steht solidarisch an der Seite der betroffenen Kinder und ihren Familien. Wir geben nie auf. Für jedes Kind. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung.

Hilfe für Kinder in Gaza

Ihre Spende kommt an! 

  • Mit 64 CHF erhalten zwei Familien Erste-Hilfe-Sets 
  • Mit 88 CHF ermöglichen Sie den Kauf von 60 transportierbaren Wasserkanistern mit einem Fassungsvermögen von je 10 Litern
  • Mit 138 CHF spenden Sie Tabletten zur Reinigung von 30 000 Liter Wasser ​​​​​​​
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