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Hungerkrise in Afrika und Jemen

Fast 1,4 Millionen Kinder in Nigeria, Somalia, dem Südsudan und Jemen leiden an schwerer akuter Mangelernährung. In mehreren Regionen breitet sich zudem eine Cholera-Epidemie aus.

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Die Situation

In Nigeria, Somalia, dem Südsudan und Jemen droht fast 1,4 Millionen schwer mangelernährten Kindern der Hungertod. Die Krise ist weitgehend menschengemacht: Betroffen sind Regionen, die seit Jahren unter kriegerischen Konflikten leiden. Eine Dürre verschärft lediglich eine bereits bestehende Notsituation.

Besonders dramatisch ist die Lage im Südsudan. Seit vier Jahren herrscht in diesem jüngsten Staat der Welt ein Bürgerkrieg, der Zehntausende Menschen getötet und nahezu 4 Millionen vertrieben hat. Im Nordosten von Nigeria hat der Terror von Boko Haram die Wirtschaft und damit die Verteilung von Nahrungsmitteln weitgehend zum Erliegen gebracht, während in Somalia nach jahrzehntelangen Konflikten fast die Hälfte der Bevölkerung humanitäre Hilfe benötigt.

Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit spielt sich in Jemen eine Tragödie ab, wo vor über zweieinhalb Jahren ein furchtbarer Bürgerkrieg ausbrach. Seit April 2017 breitet sich dort beinahe unkontrolliert eine beispiellose Cholera-Epidemie aus. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, deren Körper durch Mangelernährung schon geschwächt sind.

So hilft UNICEF

UNICEF konzentriert sich derzeit darauf, in den Krisenregionen schwer mangelernährte Kinder mit therapeutischer Spezialnahrung und medizinischer Hilfe zu versorgen. Zusammen mit Partnern wollen wir bis Ende 2017 rund 200 000 Kinder im Südsudan, 220 000 in Nigeria, 277 000 in Somalia sowie 320 000 in Jemen erreichen.

Hinzu kommt die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser und Hygieneartikeln, um die Kinder vor potenziell tödlichen Durchfallerkrankungen zu schützen.

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Für die Kinder läuft die Zeit ab. Noch können wir viele Leben retten. Wir danken Ihnen von Herzen, dass Sie mithelfen.

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