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Flüchtlingskinder / Moria

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Grossbrand in Moria

Die Kinder und Familien im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos, Griechenland, haben in der Brandnacht vom 9. September alles verloren. Ihre Not war schon vorher gross. Jetzt stehen sie erneut vor dem Nichts. Sie brauchen dringend unsere Unterstützung und Hilfe.

Die Situation

Die Flüchtlinge auf Lesbos stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Schon vor dem Brand in Moria waren die Bedingungen im Lager katastrophal: Das Lager war für 3 000 Menschen geplant, aber ist mit 12 000 Bewohnern seit Jahren restlos überfüllt. Unter den Flüchtlingen auf Lesbos sind besonders viele Frauen und Kinder.  Jetzt haben 12 000 Menschen durch das Feuer ihre Unterkunft verloren, darunter 4000 Kinder. Ihre Lage ist dramatisch. Das Wenige das sie besassen, liegt in Schutt und Asche.

Bettina Junker, Geschäftsleiterin von UNICEF Schweiz und Liechtenstein: «Die Situation in Moria spitzt sich zu, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Sie gehören zu den verletzlichsten Gruppen und müssen so schnell wie möglich evakuiert werden. Die Schweiz und Liechtenstein mit ihrer humanitären Tradition haben die besten Voraussetzungen, hier Hand zu bieten.»

© UNICEF/UNI370616/Christophilopoulos

So hilft UNICEF

Direkt nach dem Feuer hat UNICEF mit seinen Partnern ein Kinder- und Familienzentrum nahe Moria zur Notunterkunft umgewandelt, wo besonders schutzbedürftige Kinder und Jugendliche versorgt werden. 406 unbegleitete Kinder und Jugendliche, die die Nacht im UNICEF Zentrum verbracht haben, wurden inzwischen aufs griechische Festland gebracht. Zusätzlich wurden 35 neue, unbegleitete Kinder identifiziert. UNICEF arbeitet mit Hochdruck daran, sie mit ihren Familien zusammenzuführen oder sie in geeigneten Einrichtungen unterzubringen. 

UNICEF stellt zusammen mit UNHCR und anderen Partnern vor Ort Zelte als Notunterkünfte bereit. Über 2000 Personen, darunter Familien und Kinder, werden in den nächsten Tagen ihre provisorische Unterkunft beziehen. UNICEF versorgt die Familien mit Wasser, Hygieneartikeln Kleidern und weiteren dringend benötigten Hilfsgütern. Damit die Kinder nach der Katastrophe ein Stück Normalität zurückbekommen, sorgt UNICEF für Räume und Spielmaterialen und hilft den Kindern bei ihren Ängsten und Sorgen mit psychosozialer Unterstützung. Wir stellen auch Lernmaterialien zur Verfügung, damit die Mädchen und Buben schnellstmöglich wieder Zugang zu Bildung haben und Halt im Alltag finden.

Sie können uns unterstützen!

UNICEF setzt alles daran, den betroffenen Flüchtlingskindern Schutz und Sicherheit zu geben. Gemeinsam lassen wir die geflüchteten Kinder in Griechenland nicht im Stich. Lassen Sie uns gemeinsam den Kindern und ihren Familien in Moria helfen. Danke für Ihre dringend benötigte Unterstützung!

Flüchtlingskinder / Moria

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